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Über Kômyôji -
Buddhistisches Seminar

 

Philosophie

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Geschichte

Buddhist.
Seminar

Das Buddhistische Seminar wurde 1992 mit Sitz in Wien nach dem österreichischen Vereinsrecht konstituiert. Seine Ziele nach § 2 der Statuten sind:

(1) Das Seminar dient Aktivitäten zur wissenschaftlichen Erforschung und zum Studium des Buddhismus. Forschung und Studium sollen die Überlieferungen der buddhistischen Traditionen Asiens sowie die Buddhismus-Rezeption im Abendland berücksichtigen.

(2) Eine wesentliche Aufgabe des Seminars ist es, seinen „studierenden Mitgliedern“ fundierte Kenntnisse über die buddhistischen Traditionen zu vermitteln, um dadurch einen interkulturellen Dialog zu fördern.

(3) Das Seminar soll seine Ziele erreichen verwirklichen durch:
- Herausgabe und Unterstützung von Fachpublikationen;
- Vergabe von Forschungsaufträgen und Forschungsstipendien;
- Ausrichten von Fachtagungen;
- Vergabe von Aufträgen zum Erstellen von Materialien, die den Mitgliedern des Seminars ein systematisches Studium
  buddhistischer Inhalte ermöglichen;
- Kontaktpflege mit Wissenschaftlern buddhismuskundlicher und verwandter Disziplinen sowie Vertretern der
  buddhistischen Traditionen;
- Aufbau von Forschungseinrichtungen (Archive und Bibliotheken);
- Austausch und Zusammenarbeit mit anderen Forschungs- und Studieneinrichtungen;
- Vergabe von Auszeichnungen für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Buddhismusforschung;
- Schulungen und kulturelle Veranstaltungen

(4) Die Tätigkeit des Seminars ist nicht auf Gewinn gerichtet. Mittel dürfen ausschließlich den in diesen Statuten festgelegten gewidmet werden.

 

 

 

Wichtige Stationen

 
1992
Gründung des Seminars am 2. Dezember 1992

1993
Das Buddhistische Seminar wird Träger der konzeptionellen und organisatorischen Vorarbeiten für das Projekt „Kômôyji“. Wesentliche inhaltliche Anstöße erfolgen durch Prof. Dr. Hisao Inagaki (Ryukoku Universität, Kyôto).

1994

Das Buddhistische Seminar organisiert in Wien die Fachtagung
„The Philosophy of Salvation in Buddhism“, die zugleich als „European Branch Conference“ der „International Association of Shin Buddhist Studies“ am 5. und 6. August in den Räumen des Afroasiatischen Institut stattfindet.

Programm:

Session 1: On Salvation in Indian Buddhism
Moderator: Ruth Tabrah (Buddhist Study Center, Honolulu, Hawaii, USA)
Dr. Jan A. de Breet (Rijksuniversiteit Leiden): „The Potthapâda-Sutta of the Dîgha-Nikâya"
Dr. Volker Zotz (Universität Wien): „’Other Power’ in Indian Buddhism?“

Session 2: Aspects of Mahâyâna
Moerator: Prof. Dr. Robert H.C. Janssen (Vrije Universiteit te Amsterdam)
Prof. Hôyû Ishida (University of Shiga Prefecture: „Salvation for Oneself and Others“
Dr. Jérôme Ducor (Université de Genève): „Zendô and the Amida-kyô“

Session 3: Shinran Shônin’s Idea on Salvation
Moderator: Prof. Esho Sasaki (Kyôto Women’s University)
Prof. Michio Tokunaga (Kyôto Women’s University): „The Concept of ‚Originally Enlightend’ and Shinran’s Thought“
Nobuo Nomura (Lecturer, Kyôto Women’s University): „A Reconciliation of the two Meanings of ‚Birth’“

Session 4: East-Western Perspectives
Moderator: Prof. Gustavo A. Pinto (Candido Mendes University, Sao Paolo, Brazil)
Prof. Dr. Klaus Otte (Universität Fankfurt): „Erlöstes Sein im Buddhismus und im Christentum“
Prof. Eryo Minoura (Otani Iniversity, Kyôto):
Transcendence in Philosophy and Salvation in Shin Buddhism

Konferenzbericht von Ruth Tabrah

1994 7. August: Festakt zur Gründung des Projekts „Kômyôji“ in Wien mit S.E. Fürst-Abt Kôshô Ohtani (Nishi Hongwanji, Kyôto, Japan)

1995 Ausbau eines Anwesens im Mittleren Burgenland, das bis Anfang 2004 als Zentrum für Kômyôji und der Aktivitäten des Buddhistischen Seminars dient.

1998 Das Buddhistische Seminar ist maßgeblich beteiligt an der Gründung des in Hong Kong eingetragenen International Institute of Buddhist Studies (IIBS). Im Rahmen des Instituts wird mit Unterstützung des Seminars das dreistufige „Studienprogramm Buddhologie“ in deutscher Sprache erarbeitet.

1998-1999 Schwerpunktarbeit zur klassischen buddhistischen Philosophie in Indien: Gemeinsam mit dem International Institute of Buddhist Studies veranstaltet das Seminar in Kyôto die Vortragsreihe “History of Buddhist Philosophy in India”

2000-2002 Arbeitskreise:
„Aktuelle Probleme der Buddhismus-Rezeption in Europa“
„Geschichte: 100 Jahre Buddhismus in Deutschland“
„L’implantation du bouddhisme en France“

2002 10 Jahre Buddhistisches Seminar

2003-2004 Arbeitskreise:
„Heilige Schriften im Buddhismus. Zum Problem des ‚Kanonischen’“
„Buddhismus im heutigen Indien“

2005 28. Oktober: Jahrestagung im Schlosshotel in Klagenfurt
Es wird beschlossen, im kommenden Jahr für die Aktivitäten von Kômyôji (Seminare, Studienprogramme) eine eigene organisatorische Plattform zu schaffen, um sich im Rahmen des Buddhistischen Seminars auf die dazu grundlegenden Forschungsarbeiten zu konzentrieren. 

2006 25. Oktober 2006: Gründung von „Kômyôji – Eurasischer Humanismus und Interkulturelle Spiritualität“ als eigenständige Organisation

2007 Beschlüsse zum Aufbau eines Archivs zur Geschichte der europäischen Buddhismus-Rezeption und zum Anlegen eines Fotoarchivs über buddhistische Kultur in Tibet und im Himalaja-Raums

2008 Arbeitskreis: „Das Tibet-Bild in Europa, Kontinuität und Wandel"
Vorbereitung der Veröffentlichung von historischem Studienmaterial zur Buddhismus-Rezeption im deutschen Sprachraum ab 2009

   

Kontakt:
Verein „Buddhistisches Seminar“
ZVR: 988035246

Kontakt: buddhistisches.seminar@komyoji.at

 

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