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: ursprung und praxis tantrischer einweihung

Ursprung und Praxis tantrischer Einweihung

Mai 2014

Ein Auszug aus der Einleitung des Artikels Ursprung und Praxis tantrischer Einweihung von Volker Zotz in Der Kreis 271: „Wie konsequentes Suchen nach Ganzheit keine inneren Schranken erlaubt, überschreitet sie äußere. Frühe Tantriker wagten ausgiebige Grenzgänge, indem sie an verschiedene Linien der zahlreichen Völker, Stämme, Kulte und Philosophien des indischen Subkontinents anknüpften. Statt sich von einer Schule oder der sozialen und ethnischen Herkunft vorgeben zu lassen, welche Lehren, Mythen und Praktiken zur Befreiung taugten, erwies das Experiment, was sich ungeachtet der Quelle als wirksam.

 


Sogar Impulse anderer Kulturen sind nicht auszuschließen, etwa aus China, wo Daoisten die Partner buddhistischer Missionare aus Indien waren.
Unterscheidet die populäre Literatur heute ein „hinduistisches“ von einem buddhistischen Tantra, ist dies für die frühe Zeit problematisch. Klassische Autoren und Praktizierende ahnten nicht, dass man sie heute unter die damals noch unbekannte Kategorie Hindu reiht und mit einem komplexen religiösen und sozialen Phänomen assoziiert, das es zu ihrer Zeit noch nicht gab. “


 

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"Indem man etwas macht, was auch immer es sei, macht man auch sich zu etwas. Dies bedeutet auf der anderen Seite, dass man ohne Schaffen letztlich nichts wäre. Schelling hat das deutlich gesehen, als er meinte, im Produzieren entkomme der Mensch dem Nichts, denn dabei ist er ‚nicht mit sich selbst, sondern mit etwas außer sich beschäftigt.' Gott, meinte der Denker, sei deswegen vollends selig, ‚weil seine Gedanken immerwährend in dem sind, was außer ihm ist, in seiner Schöpfung.' Wer dem Abgrund der Leere entkommen will, die er für sich selbst wäre, muss etwas hervorbringen."
"Einst im Paradies. Volker Zotz über den Fluch und Segen der Arbeit." Ursache&Wirkung Nr. 43 (2003), S. 31.

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