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: meditation in ost und west

Meditation in Ost und West

März 2015

Im Rahmen der Veranstaltung „Meditation in Ost und West – Buddhismus und Anthroposophie im Gespräch“ vom 6. bis 8. März 2015 im Rudolf Steiner-Haus Stuttgart wird Volker Zotz zwei Workshops leiten:

Hintergründe, Sinn und Methodenspektrum buddhistischer Meditation

Buddhistische Traditionen kennen meditative Praktiken, die einander zu widersprechen scheinen. Das Spektrum reicht vom reinen Gewahrsein (Smrti) im alten Buddhismus und Verweilen mit „leerem Geist“ im Zen bis zur inneren Entwicklung (bhâvana) von Vorstellungen und Qualitäten. Der Workshop soll in praktischen Teilen Gelegenheit geben, durch eigenes Üben unmittelbare Erfahrungen anklingen zu lassen. Zuvor werden gemeinsame philosophische Hintergründe und Ziele dieser Methoden sowie ihre organischen Beziehungen erläutert. Dabei werden die Gründe für die widersprüchlichen Ansätze und die individuellen Voraussetzungen zu den einzelnen buddhistischen Meditationsformen deutlich.

Meditation und Initiation: Erfahrung der Wandlung

Die Siddha-Tradition des indischen Mahâyâna-Buddhismus sieht einen tiefen Zusammenhang von Meditation und Initiation. Methoden, die unter anderem Bild (yantra), Laut (mantra) und Geste (mudrâ) einbeziehen, sollen eine Transformation des Menschen unterstützen, in deren Prozess er sich fortschreitend seiner inneren Potentiale und deren Bezüge zur größeren Ganzheit aller Wesen und Dinge bewusst wird. Der Workshop stellt grundlegende Elemente dieser Meditationsformen vor und lädt zu praktischen Versuchen einer meditativen Arbeit mit Bildern und inhaltlichen Motiven ein. Dabei klingen die Beziehungen von Einweihung und spiritueller Übung an.

Weitere Informationen: www.meditationostwest.de

 

 


 

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"Indem man etwas macht, was auch immer es sei, macht man auch sich zu etwas. Dies bedeutet auf der anderen Seite, dass man ohne Schaffen letztlich nichts wäre. Schelling hat das deutlich gesehen, als er meinte, im Produzieren entkomme der Mensch dem Nichts, denn dabei ist er ‚nicht mit sich selbst, sondern mit etwas außer sich beschäftigt.' Gott, meinte der Denker, sei deswegen vollends selig, ‚weil seine Gedanken immerwährend in dem sind, was außer ihm ist, in seiner Schöpfung.' Wer dem Abgrund der Leere entkommen will, die er für sich selbst wäre, muss etwas hervorbringen."
"Einst im Paradies. Volker Zotz über den Fluch und Segen der Arbeit." Ursache&Wirkung Nr. 43 (2003), S. 31.

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