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: ludwig klages

Ludwig Klages as reflected by Lama Anagarika Govinda

August 2015

Im Verlag Theion Publishing erscheint das Buch Chthonic Gnosis ~ Ludwig Klages and his Quest for the Pandaemonic All, dessen zentraler Inhalt eine Studie des verstorbenen lettisch-amerikanischen Theologen Gunnar Alksnis (Washburn University) über Klages’ Kritik am Rationalismus ist. Das Buch enthält auch die Arbeit „The Philosophical Contribution of Ludwig Klages“ von Paul Bishop (Glasgow University). Der Beitrag von Volker Zotz behandelt an den Beispielen der Zeitauffassung, der Ferne und der Lehre von der „Wirklichkeit der Bilder“ die Impulse, die Govinda aus Klages’ Werk Vom kosmogonischen Eros gewann.

Aus dem Beitrag:

“...Govinda followed Klages in stressing the priority of distance. His contemplation on “the nature of distance” may demonstrate how he reflected Klages’ ideas concerning this matter.

In his survey, Govinda asserts that inter-space is the most important condition of all human dignity and liberty. In matter, in spirit and in a social environment there would be no possibility to move freely if there were no distances. Moreover, for Govinda, distance makes a person or an object more attractive, because from far it can be seen as ideal. This enhancement of beauty to a being or a thing Govinda does not understand as being caused by an illusion or mystification. The greater impressiveness is an effect of things being seen more in accordance with the truth. From afar, everything can be perceived completely in its full shape, distance sets into focus that which is essential. It illuminates the entire entity while nearness misleads by directing the attention to isolated details...”

Zur Buchseite bei Theion Publishing


 

 


Ludwig Klages

 


Anagarika Govinda

 


 

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"Indem man etwas macht, was auch immer es sei, macht man auch sich zu etwas. Dies bedeutet auf der anderen Seite, dass man ohne Schaffen letztlich nichts wäre. Schelling hat das deutlich gesehen, als er meinte, im Produzieren entkomme der Mensch dem Nichts, denn dabei ist er ‚nicht mit sich selbst, sondern mit etwas außer sich beschäftigt.' Gott, meinte der Denker, sei deswegen vollends selig, ‚weil seine Gedanken immerwährend in dem sind, was außer ihm ist, in seiner Schöpfung.' Wer dem Abgrund der Leere entkommen will, die er für sich selbst wäre, muss etwas hervorbringen."
"Einst im Paradies. Volker Zotz über den Fluch und Segen der Arbeit." Ursache&Wirkung Nr. 43 (2003), S. 31.

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