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Volker Zotz ist Philosoph mit einem Forschungsschwerpunkt in der interkulturellen Philosophie und den Religionswissenschaften. Er arbeitet als Universitätslehrer, wissenschaftlicher Schriftsteller sowie als Konsulent für Institutionen und Unternehmen. Besonders beschäftigten ihn Fragen und Probleme der Interkulturalität, Globaliserung und Weltgesellschaft im Hinblick auf das Verhältnis Europas zu Asien.

 

Der österreichische Staatsbürger wurde 1956 in Landau in der Pfalz (Deutschland) geboren. Nach dem Abitur am Max Slevogt Gymnasium in seiner Geburtsstadt leistete er Zivildienst in einem kirchlichen Pflegeheim.

Ausbildung: Sein Studium der Philosophie und Geschichte sowie Kunstgeschichte und Buddhismuskunde schloss Volker Zotz 1986 an der Universität Wien mit einer Dissertation zur Rezeption des Buddhismus in der europäischen Geistesgeschichte und 1987 der Promotion zum Doktor der Philosophie ab. Die Habilitation im Fach Religionswissenschaft erfolgte an der Universität des Saarlandes.

Tätigkeiten: Volker Zotz arbeitete in kultur- und sozialwissenschaftlichen Forschungsprojekten sowie der Organisationsentwicklung. Er lehrte Kulturgeschichte an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien sowie Philosophie an der Universität Wien. Von 1989 bis 1999 arbeitete er an den japanischen Universitäten Ryukoku, Otani und Rissho in Kyoto und Tokyo. Seit 1999 lehrt er Philosophie und Religionswissenschaft als Ass. Professeur an der Université du Luxembourg.

Asien: Seit seiner Kindheit interessierte sich Volker Zotz für den asiatischen Raum und seine Kulturen. Zu längeren Studien- und Forschungsaufenthalten hielt er sich seit 1974 im islamischen Orient und seit 1979 hauptsächlich auf dem indischen Subkontinent auf. Von 1989 bis 1999 lebte Volker Zotz hauptsächlich in Japan.
"Bei meinen Aufenthalten in Asien ist mir wichtig, hauptsächlich Teilnehmer am Leben und an der Praxis der Menschen zu sein, um die Rolle des Beobachters, der von außen kommt, auf ein möglichstes Minimum zu reduzieren. Von Anfang an habe ich mich dabei für die Gemeinschaft mit Menschen interessiert, die bewusst und tief in ihren Traditionen verwurzelt sind."


Interkulturelle Spiritualität: In seiner Kindheit lernte Volker Zotz den ursprünglich Deutschen Ernst Lothar Hoffmann (1898-1985) kennen, der unter dem Namen Lama Anagarika Govinda indischer Staatsbürger wurde, meist im tibetischen Kulturraum lebte und zahlreiche Bücher zur Religion und Kultur Süd- und Ostasiens veröffentlichte. Angeregt durch die intensive Begegnung mit Hoffmann vollzog Volker Zotz seit 1970 eine tiefe Auseinandersetzung mit Süd- und Ostasien, wobei ihn später weitere Persönlichkeiten auf diesem Weg unterstützten, darunter der Zen-Meister Kiichi Tetsuo Nagaya Roshi und der japanische Philosoph Takamaro Shigaraki.
1994 gründete Zotz Komyoji - Eurasischer Humanismus und Interkulturelle Spiritualität. Diese Institution veranstaltet Kurse sowie von Zotz verfasste Fernkurse auf Skriptenbasis zu buddhistischer wie konfuzianischer Philosophie.

Volker Zotz: "Die religiösen Kulturen der Menschheit können einander tief bereichern, ohne dass eine von ihnen ihre Identität aufgeben müsste. Um zum Beispiel von der praktischen Ethik und der Selbstdisziplin zu lernen, wie sie in Süd- und Ostasien entwickelt wurden, muss man sich weder das Etikett des Buddhisten ankleben, noch die bedeutenden religiösen und kulturellen Errungenschaften des christlichen Abendlandes hinter sich lassen."

Der Schriftsteller: Volker Zotz, der zahlreiche wissenschaftliche, philosophische und literarische Veröffentlichungen vorlegte, ist Mitglied des PEN-Clubs. Er beschränkt sich in seiner schriftstellerischen Arbeit bewusst nicht auf ein Genre. So veröffentlichte er aus seiner Auseinandersetzung mit dem Buddhismus unter anderem eine akademische "Geschichte der buddhistischen Philosophie" (1996) und das erfolgreiche Lebenshilfebuch "Mit Buddha das Leben meistern" (1999). "Es gibt Themen und Inhalte, die der analytischen Darstellung bedürfen und solche, die sich besser erzählend, dramatisch oder lyrisch vermitteln lassen. In jedem Fall ist es mir wichtig, dass Gedanken auch in der Lebenspraxis fruchtbar werden können. Aber genauso wesentlich ist es, sich selbst mit seinen Texten nicht zu wichtig zu nehmen."

 

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"Aber halt! Eigentlich weiß ich nicht, wovon ich schreibe, weiß ich doch nicht einmal, wer ich bin. Aber da ist zweifacher Trost: Zuviel wissen, war schon immer gefährlich. Und schließlich: Was heißt schon ‚eigentlich'?"
Volker Zotz: "Brief aus Kyoto: Selbstverantwortung?" Ursache&Wirkung Nr. 24 (1998), S. 29.

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