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Der Buddha im Reinen Land

Der Buddha im Reinen Land
Shin-Buddhismus in Japan
München: Eugen Diederichs Verlag 1991
152 Seiten
ISBN 3-424-01120-7

Eine Darstellung der Geschichte, Lehre und Praxis der heute bedeutendsten Schule des Buddhismus in Japan: Jodo Shinshu, die "Wahre Schule vom Reinen Land". Die Shin-Schule, im 13. Jahrhundert von Shinran Shonin begründet, kennt kein mönchisches Leben. Sie ist eine reine Laiengemeinschaft und lehrt, daß jeder Mensch den Buddha unmittelbar erfahren kann. Diese Begegnung soll aber nicht in ein fernes Reich nach dem Tod verschoben werden. Geburt im Reinen Land kann in diesem Leben von jedem erreicht werden, der den Buddha sucht. Einzige Voraussetzung dafür ist ein Weg schonungsloser Selbsterkenntnis.


"… Gerade derjenige, der bis an die Grenzen des ihm Möglichen denkt, kann wieder zu einer unmittelbaren Religiosität finden. Er steht trotz aller Erklärbarkeit immer neu vor Rätselhaftem und sieht so die letztliche Ohnmacht des Denkens. Darum beugt er sich vor dem Wunderbaren, das ihm in Gestalt des Unendlichen Buddha entgegentritt. Auf diese Weise erfährt er jene Erfüllung, die ihm im Kreislauf vernünftiger Fragen und Antworten versagt bleibt. …"
Der Buddha im Reinen Land, S. 69


Pressestimmen

"… Zotz' Buch schließt endlich eine schon lange offene Lücke! […] Bewundernswert ist, wie es Zotz immer wieder gelingt, komplizierteste Sachverhalte (z. B. das Problem des Verhältnisses von Hingeburt und Rückkehr aus dem Reinen Land oder das Verhältnis von logischer Dialektik und devotionaler Frömmigkeit im Mahäyäna-Buddhismus) in wenigen Sätzen auf schlichte Art darzulegen, so daß es demjenigen Leser, der mit den Fragen der Shin-Interpretation nicht vertraut ist, überhaupt nicht auffallen dürfte, mit welcher Eleganz und Leichtigkeit er hier gerade in die schwierigsten Aussagen des Shin-Buddhismus eingeführt wird. […]Damit wird auch in Zotz' Arbeit klar, daß es für den Buddhismus sehr wohl Wege gibt, zwischen unheilsamer Ich-Verhaftung und einem vornehmlich im Bereich der Bezogenheit verorteten Personbegriff zu differenzieren. Auch wenn Zotz auf die Frage des Verhältnisses zwischen Jödo-Shin und Christentum nicht explizit eingeht, werden doch auf solche Weise jene in den Mauern zwischen Christentum und Buddhismus versteckten Tore sichtbar gemacht, deren Öffnung für beide Seiten den Zutritt zu ungeahnten geistlichen Reichtümern ermöglicht."
Perry Schmidt-Leukel in Münchner Theologische Zeitschrift 43 (1992), S. 252-252

"… Das Buch ist in einer sehr ansprechenden und klaren Sprache geschrieben. Zotz beherrscht es meisterlich, schwierige Zusammenhänge in schlichten Worten darzulegen. Das unterscheidet das Buch wohltuend von den oft trockenen, umständlichen Ausführungen wissenschaftlicher Fachliteratur und macht seine Lektüre zu einem angenehmen Vergnügen. Doch Zotz wird nirgendwo flach […] Vielmehr zeichnet sich seine Arbeit auch durch eine hohe Akkuratesse in der Sache aus. Und zu einigen wichtigen Fragen hinsichtlich der Entstehung und Ausprägung der Vorstellung von Buddhaländern, sowie der damit verknüpften Meditationspraxis, bietet er dem Leser einen Einblick in den neuesten Stand der wissenschaftlichen Forschung. Die dankenswerterweise mit der gebotenen Sorgfalt durchgeführte Angabe der Quellen ermöglicht es dem interessierten Leser hierzu einzelne Fragen genauer zu verfolgen. […] ‚Wer (...) im Haus ein Hausloser sein kann, ist wahrhaft frei, er ist ein Bewohner der Welt und des Reinen Landes' (S. 145). Mit dieser Perspektive […] leistet der Shin-Buddhismus einen eminent wichtigen Beitrag zum gegenwärtigen Ringen um eine Spiritualität, die den Herausforderungen, Chancen und Gefahren unserer modernen Welt gleichermaßen angemessen ist. Und es ist kein geringes Verdienst, daß Zotz mit seinem Buch nun eine größere Öffentlichkeit auf diesen Beitrag des Shin aufmerksam gemacht hat."
Bodhi Baum. Zeitschrift für Buddhismus Heft 2 (17. Jahrgang 1992) , S. 50-51

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