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Die Suche nach einem sozialen Buddhismus

Die Suche nach einem sozialen Buddhismus
Friedrich Fenzl und Jôdo Shinshû
Luxembourg: Kairos Edition 2007
90 Seiten
ISBN 2-9599829-6-7
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Aus der Verlagsinformation: Der Begriff des "engagierten Buddhismus" wurde durch das soziale Wirken des Mönchs Thich Nhat Hanh während des Vietnam-Krieges bekannt. Für engagierte Buddhisten schließt ihre spirituelle Praxis die liebende Tat ein, etwa eine aktive Hilfeleistung für leidende Menschen, den Einsatz für die Linderung gesellschaftlicher Probleme und für die bedrohte Natur. Ein bedeutender europäischer Pionier des engagierten Buddhismus ist der Österreicher Friedrich Fenzl. Seit seiner Jugend eng mit der Lehre des Buddha verbunden, studierte er in Japan die Schule vom Reinen Land, die er als Anleitung zur Mitmenschlichkeit interpretierte und praktizierte.
Der Kultur- und Religionswissenschaftler Volker Zotz zeichnet in diesem Buch ein Portrait Fenzls, das neben einer biographischen Skizze seine Beiträge zu einer buddhistischen Sozialethik würdigt und sein Wirken in die Geschichte der europäischen Rezeption des Buddhismus einbettet. Zudem gewinnt der Leser Einblicke in die Lehren der buddhistischen Schule vom Reinen Land in Japan und deren Aufnahme im Westen.


"Friedrich Fenzl befürchtete, der Buddhismus könnte in Europa zum Wellness-Angebot verkommen, wenn die Kontemplation zum Erzeugen schöner Gefühle dient und nicht den Weg zur Tat findet. Das von Buddhisten viel beschworene 'Loslassen' bezog sich für ihn auf den Egoismus und von diesem ausgehende Versuchungen, nicht auf die soziale Verantwortung."
Die Suche nach einem sozialen Buddhismus, S. 61


Pressestimmen

"…eine Biographie Friedrich Fenzls, die der Religionswissenschaftler Volker Zotz als Festschrift zum 75. Geburtstag verfaßt hat unter dem Titel: ‚Die Suche nach einem sozialen Buddhismus'. Zotz berichtet, auch aus eigener Kenntnis, über den Lebenslauf Fenzls, seine Begegnung mit dem Buddhismus und seinen Weg ins Mahayana. Der Leser erfährt vom Einfluß des buddhistischen Lehrers Harry Pieper auf den Werdegang Fenzls und von dessen spiritueller Entwicklung in Japan."
Der Mittlere Weg. Zeitschrift des Buddhistischen Bundes Hannover e.V. 2008, Nr. 1, S. 35

[...] Im Fokus der Biographie steht Friedrich Fenzl, der nach schrecklichen Erlebnissen während des zweiten Weltkriegs zum Buddhismus gekommen ist und diesem fortan sein Leben gewidmet hat. Berücksichtigung finden außerdem viele seiner nahezu vergessenen Lehrer und Gesprächspartner aus Europa und Japan: Fritz Hungerleider, Anton Kropatsch, Franz Zouzelka, Harry Pieper, Shoken Yamasaki und andere. Auch auf Jodo Shinshu, die „Wahre Lehre des Reinen Landes“, wird immer wieder eingegangen. Volker Zotz ist ein gutes und lesenswertes Werk gelungen. Man merkt dem Autor die große Erfahrung an, er trifft den richtigen Ton zwischen Verständlichkeit und inhaltlicher Tiefe. Ganz nebenbei gibt er eine Einführung in die Anfänge des österreichischen Sangha, für die ihm zukünftige Interessenten am österreichischen Buddhismus noch dankbar sein werden.“
David Patrick Zwadlo in Buddhismus aktuell 3/2008, S. 61

„ ‚Ich bin im Bombenhagel gelegen, mußte Exekutionen miterleben, bin um mein Leben gerannt (ich war zweimal in meinem Leben Flüchtling) und habe Hunger und Entbehrungen kennengelernt.“ – So zitiert der österreichische Philosoph und Religionswissenschaftler Volker Zotz den ausgewiesenen Pionier eines engagierten europäischen Buddhismus, Friedrich Fenzl [...]
Volker Zotz lässt den im besten Sinn bodenständigen Buddhisten [...] über jene grundlegende Verpflichtung allen buddhistischen Lebens – das Geben – sagen: ‚[...] Das ist sicherlich eine wertvolle buddhistische Tugend, in meditativer Versenkung Gedanken der Liebe, des Güte, des Wohlwollens zu allen Lebewesen zu senden.’ Doch diese meditative Zuwendung ‚kann immer nur die geistige Grundlage für ‚eine Aktion der Güte’, eine ‚tätige Güte’ sein, denn noch kein Hungernder ist nur von der ihm entgegengebrachten Güte satt geworden, kein Kranker geheilt, kein Trauernder getröstet. Bedauerlicherweise wird das von vielen Buddhisten oft übersehen.’“
Friedrich Ostenrath in Hortus Korrespondenz, 2/2008, S. 72  

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