Start/Aktuelles
Bücher
Weitere Publikationen
Vorträge
Consulting/Training
Persönliches Wachstum
Audio & Video
Projekte
Forschung
Universitäten
Medienecho
Biographisches

Kontakt / Impressum

 
: forschung

 

Die Forschungsarbeit von Volker Zotz umfasst mehrere Gebiete der Philosophie unter Berücksichtigung der Religions-, Kultur- und Gesellschaftswissenschaften. Zentral stehen dabei Probleme der Weltgesellschaft sowie Fragen der Kultur-, Dialog- und Werttheorie sowie interkulturelle Rezeptionsprozesse.

 


Interkulturelle Philosophie

Unter den nicht-europäischen Philosophietraditionen beschäftigte sich Volker Zotz insbesondere mit dem Buddhismus und dem Konfuzianismus.

:: Buddhismus

Neben Arbeiten zum allgemeinen Buddhismus, wie "Buddha" (Rowohlt 1991) und "Geschichte der buddhistischen Philosophie" (Rowohlt 1996), setzte sich Volker Zotz intensiv mit dem ostasiatischen Buddhismus auseinander. Dem diente auch seine Arbeit an den japanischen Universitäten Ryukoku und Otani (Kyoto) und Rissho (Tokyo) in den Jahren 1998-1999.

:: Das Projekt "Ching-t'u"

Innerhalb des Buddhismus in Ostasien befasste sich Volker Zotz ausführlich mit der Jingtu-Tradition, der so genannten "Schule vom Reinen Land". Das Forschungsprojekt Ching-t'u, das er 1990 diesbezüglich an der Ryukoku Universität in Kyoto konzipierte, erstreckte sich in drei Phasen über zehn Jahre. Volker Zotz interessierte im Unterschied zur früheren Forschung, die meist den mythologischen Aspekt dieser Tradition betrachtet, vor allem die philosophische Entwicklung. Diese wurde von ihren Ursprüngen in Indien, über die Modifikationen in China und Japan bis zur Rezeption in Europa untersucht.
Im Rahmen des Projekts veranstaltete Volker Zotz die internationalen Kongresse "The Pure Land" an der Universität Wien (21.-23. August 1990) und "The Philosophy of Salvation in Buddhism" (5.-6. August 1994) am Afroasiatischen Institut (Wien). Diese führten an der Jingtu-Tradition des Buddhismus interessierte Forscher aus Asien, Amerika und Europa zusammen.

:: Buddhismus-Rezeption in Europa

Im Rahmen seiner Forschungen zu interkulturellen Rezeptionsphänomenen befasste sich Volker Zotz ausführlich mit der Wahrnehmung des Buddhismus im deutschen Sprachraum im Spannungsfeld von Projektion und Verständnis. Unter seinen Veröffentlichungen zum Thema finden sich die beiden Bücher:
:: Zur Rezeption, Interpretation und Kritik des Buddhismus im deutschen Sprachraum vom Fin-de-Siècle bis 1930. Historische Skizze und Hauptmotive. Universität Wien1986
:: Auf den glückseligen Inseln. Buddhismus in der deutschen Kultur.
Theseus Verlag 2000

 


Empirische Sozial- und Wirtschaftsforschung

Bis in die neunziger Jahre arbeitete Volker Zotz im Rahmen der "mehrdimensionalen Ursachenforschung", einem multidisziplinären Ansatz der qualitativen Sozial-, Kultur und Konsumforschung nach Gerhard Schwarz (Wien). Hier war er an zahlreichen Untersuchungen beteiligt, in die er seine philosophische und kulturwissenschaftliche Perspektive einbrachte, zum Beispiel:
:: "Anlageverhalten und Börse" (1991 - über den Umgang der Schweizer mit Geld),
:: "Rüstung in Zeiten den Abrüstung" (1991 - über die Situation der wehrtechnisch orientierten Industrie nach der politischen Wende und dem Ende des ‚Kalten Kriegs'),
:: "Bedeutung von Spiel und Spielautomaten" (1992 - über Fragen der Spielsucht).

Einen wesentlichen Aspekt in den einschlägigen Forschungen von Volker Zotz bilden inzwischen interkulturelle Fragen in Bezug auf Indien und Ostasien. Hierfür stehen zum Beispiel seine Studien:
:: "Gefragt-Sein des Mitarbeiters im konfuzianischen Kontext Japans." In: Walter Bungard, Ingela Jöns (Hg): Mitarbeiterbefragung. Ein Instrument des Innovations- und Qualitätsmanagements. Weinheim: Beltz Psychologie Verlags Union 1997 (Arbeits- und Organisationspsychologie in Forschung und Praxis 10).
:: "Vorgesetztenbeurteilung in Japan?" In: Karsten Hoffmann et al. (Hg): Vorgesetztenbeurteilung in der Praxis. Weinheim: Beltz Verlag 1995, S. 187-191.

 

::::::::::::::::::::::::::::::::::

"Indien verstehen zu wollen, bedeutet immer wieder, dass man sich auf genau derartige Widersprüche einlassen muss. Der Subkontinent ist voller Gegensätze, die zwar in weitgehender Balance miteinander funktionieren, aber dadurch nicht minder gegensätzlich werden. Jedes Ding, jede einzelne Gruppe birgt in sich Spannungen. Das macht die Lage zwar schwer durchschaubar, eröffnet aber dem, der sich wirklich darauf einlässt, zahllose Möglichkeiten.
Vielleicht ist der beste Rat, den man in Indien beherzigen sollte: Niemals glauben, man hätte verstanden. Das hält Herz und Geist offen."
Volker Zotz: Die neue Wirschaftsmacht am Ganges. Stratgeien für langfristigen Erfolg in Indien. Verlag Redline Wirtschaft 2006.

::::::::::::::::::::::::::::::::::

:: nach oben