Start/Termine
Bücher
- Geschichte der ...
Weitere Publikationen
Vorträge
Consulting/Training
Persönliches Wachstum
Audio & Video
Projekte
Forschung
Universitäten
Medienecho
Biographisches

Kontakt / Impressum

 
: bücher ...

Geschichte der buddhistischen Philosophie

Volker Zotz
Geschichte der buddhistischen Philosophie
Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Verlag 1996
374 Seiten
ISBN 3-499-55537-9
:: bei Amazon bestellen

Der Buddhismus ist Träger einer reichen philosophischen Tradition, die einen der Schlüssel zum Verständnis der auch aktuellen Kultur und Politik in Birma, Sri Lanka, Thailand, Indochina, Tibet, China und Japan bietet. Buddhistisches Denken begann ein halbes Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung vor dem Hintergrund der älteren indischen Philosophie und setzte sich in Ost-, Zentral- und Südasien fort. Das Buch arbeitet die Entfaltung im indischen Kulturraum heraus und zeigt die Charakteristika der Weiterentwicklungen in China, Japan und Tibet. Maßgebliche Philosophen von den Anfängen bis zur Moderne, ihre Werke und Systeme werden vorgestellt, um zentrale Motive buddhistischen Denkens zu zeigen, das um die Frage nach dem Überwinden der Vereinzelung des Subjekts kreist.


"Der Buddhismus ist für die europäisch-nordamerikanische Kultur eine Herausforderung, weil er durch seine andere Herkunft zu deren radikalen Kritik taugt. Bis in die jüngste Vergangenheit entwuchs jedes Hinterfragen westlicher Wirklichkeit eigener Tradition. So setzt die atheistische Ablehnung des Christentums dessen Theismus voraus, die marxistische Verneinung sozialer Verhältnisse eben diese. Solange man aber in Antithesen fortschreitet, bleibt man am selben Ort, bewegt sich allenfalls in einer Spirale. Die Begegnung mit dem Buddhismus, dessen ontologische Alternative nicht als Antithese zum europäischen Weg entstand, bietet eine echte Möglichkeit, sich an einem anderen zu reflektieren."
Geschichte der buddhistischen Philosophie S. 298


Pressestimmen

„Volker Zotz zeichnet sich als Kenner der verschiedenen buddhistischen Traditionen aus, ohne dabei als Richter von Gut oder Schlecht aufzutreten. Er weiß nicht nur die asketischen Hintergründe zu beschreiben, die Wegbereiter für Buddhas Erleuchtung waren. Ebenso präzise, so weit ich das beurteilen kann, skizziert er das Zusammengehen von Konfuzianismus, Taoismus und Buddhismus in China mit seinen wechselseitigen Einflüssen. Oder Shingon in Japan, das den indischen Tantrismus in neuer Form wieder aufleben lässt. […] Wie gesagt ein Leckerbissen für Leser, die einen Überblick über die wunderbare Klarsicht buddhistischer Philosophie bekommen wollen.“
Rainer Schubert in Buddhistische Monatsblätter 1999 1/2/3, S. 58

Man muß dem Autor danken, dass er seine Ausführungen mit Fragezeichen beginnt, ob der Begriff Philosophie, der in einer spezifischen Situation in Griechenland entstand, hier überhaupt sinnvoll angewandt wird. […} Daß der Buddhismus seine Wurzeln im indischen Denken früherer Epochen hat, gewinnt hier Anschaulichkeit durch das vorzügliche Kapitel über die Vorgeschichte, das auf die ökonomischen und gesellschaftlichen Wandlungen nach der arischen Einwanderung eingeht, nach denen das Subjekt als Leben, Dasein und Sterben des Einzelnen in den Mittelpunkt des Denkens tritt. […] dieses anspruchsvolle Werk dient dem bereits gebührend eingeweihten Leser als vorzügliches ‚Floß zum Überqueren des Flusses'."
Thomas Immoos in OAG Notizen (Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens, Tôkyô) 4/1998, S. 26-27

"… Volker Zotz behandelt in seiner präzisen, konzentrierten und trotzdem sehr gut lesbaren Weise praktisch alle wesentlichen buddhistischen Entwicklungen. Dabei gelingt es ihm, die einzelnen Schulen und Richtungen nicht trocken und langweilig zu definieren und voneinander abzugrenzen, sondern die Dynamik und innere Logik aufzuzeigen, nach der sie sich in Abhängigkeit voneinander herausgebildet haben, indem Gedankengänge und Schwerpunkte von Buddhas Lehre immer wieder neu aufgegriffen, durchdacht und ausformuliert, miteinander verknüpft und gegenseitig beantwortet wurden. So liest sich das Buch spannend und lebendig und dürfte auch bei denen, die sonst mit Geschichte nicht soviel anzufangen wissen, das Verständnis für historische Prozesse wecken, das ja so wichtig ist zum Verstehen und Einordnen dessen, was wir als unser Erbe betrachten und für die Zukunft bewahren wollen. …"
Regine Leisner in Lotusblätter 1/1997, S. 52

"Bemerkenswert an dieser Arbeit ist, daß sie eine Vorstellung vom immensen Reichtum buddhistischen Denkens vermittelt; sie ist in den Einzelheiten präzis und im Ganzen prägnant. Abgerundet wird die Darstellung durch ein sehr informatives Kapitel zur Buddhismus-Rezeption in Europa; die Bibliographie ist umfangreich und gut gegliedert. Für das Projekt einer interkulturellen Philosophie bietet die Geschichte der buddhistischen Philosophie zahlreiche Anschlußpunkte."
Jens Heise in Nachrichten der Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens 161-161 (1997), S. 273

"… Gemessen an ihrem anspruchsvollen Thema ist die Arbeit, die das Zeug zum Standardwerk hat erfreulich lesbar geschrieben. Der umfangreiche Anmerkungsapparat und die ausführliche Bibliographie bieten Gelegenheit zur Vertiefung."
Thomas Lautwein in Chökor 23 (Oktober 1997), 62

:: nach oben