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Maitreya

Maitreya
Kontemplationen über den Buddha der Zukunft
Mit einem Geleitwort von Lama Anagarika Govinda
Hannoversch Münden: Gauke Verlag 1984
102 Seiten
ISBN 3-87998-054-3

Dieses Buch liefert deutsche Übertragungen zweier klassischer indischer Texte, des Cakkavatti-Sihanada-Sutta und des Arya Maitreya Vyakarana, die beide das Motiv des "Buddha der Zukunft" behandeln. Unter Hinzuziehen reichen historischen Materials liefert Volker Zotz eine buddhologische Interpretation dieser Texte und Reflexionen ihrer interkulturellen Relevanz, wobei er sich unter anderem auf den Schweizer Kulturphilosophen Jean Gebser stützt. Auch in der Tatsache, daß die Gestalt des Maitreya im Buddhismus die Liebe symbolisiert, sieht der Autor ihre Potentiale für einen Dialog des buddhistischen Kulturkreises mit dem christlichen Abendland.


"… In der Tat hat die Liebe Aperspektivität in sich, etwas Zeitüberwindendes, in die Überzeitlichkeit Weisendes. Man betrachte nur die Paradoxien der Maitri, um zu sehen, wie unfaßbar sie unserem perspektivischen Intellekt bleiben muß: Obwohl Liebe stets Selbstaufgabe bedeutet, bringt sie dennoch eine Erweiterung des Bewußtseinsradius des Individuums: Jeder, der liebt, weiß, wie die Liebe zugleich die Person aufhebt und dennoch intensivste Erfahrung des Eigenexistierens schenkt. Er weiß, wie ihn die Liebe, obwohl er sich intensiver in Raum und Zeit erlebt als je zuvor, der Zeit in seinem subjektiven Erleben ‚enthebt'. …"
Maitreya, S. 76

"... Die Gestalt des kommenden Buddha Maitreya, des großen Liebenden, ist eine jener zukunftsträchtigen Kräfte der Integration, die in zunehmendem Maße das Denken und Fühlen der Menschheit durchdringen. In ihr findet jene Blickwendung und Entwicklung des Buddhismus symbolhaft ihren Ausdruck, die uns von der bislang fast ausschließlichen Fixierung an traditionelle Denkweisen und der damit verbundenen Verhaftung an Vergangenes für eine auf die Zukunft gerichtete Neuorientierung in der Gegenwart freimacht. …"
aus dem Geleitwort von Lama Anagarika Govinda


Pressestimmen

"… Diese kleine Schrift hat es in sich. Sie ist kein Kopfkissenbuch oder etwas, das die Siesta mit poetischen Zukunftsvorstellungen verschönt. …"
Lothar Paul Manhold in Buddhistische Monatsblätter 1984, Heft 11, S. 244-245

"Volker Zotz: MAITREYA. Kontemplationen über den Buddha der Zukunft […]
Der Physiker Pietschmann schrieb: Das Ende des naturwissenschaftlichen Zeitalters muß kommen, weil es die Liebe nicht kennt. Diese Liebe, Maitri, kommt nach der buddhistischen Tradition in der Gestalt des kommenden Buddha Maitreya. - Liebe ist der Ausgang zur Orientierung zur vierten Dimension, der Zeitfreiheit. Diese ist aber die bewußte Form des archaischen, ursprünglichen Vorzeithaften, somit ‚eine Entwicklung, die die bereits durchlaufenen Stadien gleichsam noch einmal durchmacht, aber anders, auf höherer Stufe (‚Negation der Negation')' (Lenin). Liebe (und damit auch Maitreya) bedeuten somit: Erhöhung der Negentropie, ein weiterer Schritt zum Punkt Omega Teilhard de Chardins. Wem das hier zu viel und zu unvermittelt ist, kann in den ‚Kontemplationen über den Buddha der Zukunft' in verständlicher Weise anhand des Cakkavatti-Sihanada-Sutta, einer gleichnisartigen Prophezeiung des historischen Buddhas, und dem Arya Maitreya Vyakarana, einem Kommentartext dazu, Einblick in das buddhistische Wissen über die Abfolge der drei Erscheinungsformen des Buddha und damit in die Dialektik der Menschheitsepochen erlangen. Es gibt wenige moderne Texte, die das menschliche Potential der Zukunft und des ‚Neuen Zeitalters' so genau beschreiben, wie das alte Motiv des kommenden ‚großen Liebenden'. Das Buch ist ein guter Einstieg für jene, die sich mit dem Buddhismus beschäftigen wollen, denn es ist, im Kontrast zu der Masse historisch orientierter Werke, zukunftsorientiert, und andererseits auch für Leser/innen nutzbringend, die sich eigentlich nicht speziell mit Buddhismus beschäftigen wollen, sondern mit der persönlichen und planetaren Evolution."
Robert Schwarzbauer in future? Zeitschrift für positive Subversion Nr. 2-3 (1985)

"… Sehr deutlich aber setzt der Autor auf eine gleichsam spiritualisierte kollektive Evolution, Teilhard de Chardin und Aurobindo werden nicht zufällig erwähnt …"
Yâna. Zeitschrift für Buddhismus und religiöse Kultur auf buddhistischer Grundlage 37. Jahrgang (1984), S. 253-253

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