Start/Aktuelles
Bücher
Weitere Publikationen
Vorträge
Consulting/Training
Persönliches Wachstum
Audio & Video
Projekte
Forschung
Universitäten
Medienecho
Biographisches

Kontakt / Impressum

 
: medienecho


:: P. Jean-Jacques Flammang SCJ: Richtigkeit allein genügt ihm nicht... (2013)
::
Otfried H. Culmanns PARIS: Die Unbekannte in der Passage (2013)
::
Thomas Tkadletz: Über das Buch Schnittstellen (2013)
:: Main-Post: „Dasein im Wandel.“ (19. 09. 2012)
:: N. Caspar: Theoretisches Fundament zum Vergleich kultureller Selbstbilder (2011)
:: Christine Liew: Japan. Unterwegs in einem Land ... (2010)
:: Nederlandse Publieke Omroep Radio 5 (13. März 2010)
::
Jan Veninga: Mit Buddha an die Arbeit? (2009)
::
Sieglinde Eisfeld: Dora Maar oder wie man die Geliebte eines Genies wird (2009)
::
Wolfgang Degen: Respekt für eine couragierte Frau (Wiesbadener Tageblatt 18.12.2008)
::
Technologie Informationen (Zentrale für Produktivität und Technologie Saar 2008)
::
Daniel Müller: Führungsstärke durch Selbsterkenntnis (Asien Kurier 8/2008)
::
Hans Klumbies: Japaner und ihre Arbeitswelt verstehen lernen (Pro Journal 7/2008)
::
Markt und Mittelstand (7/2008)
::
Kurier (17.05.2008)
:: Packing Austria (4/2008)
:: David Patrick Zwadlo (Buddhismus aktuell 3/2008)
:: Friedrich Ostenrath (Hortus Korrespondenz 2/2008)
:: Der Mittlere Weg (2008)
::
Michael Platz: Vietnam zwischen Konfuzianismus und Kommunismus (Diplomarbeit 2008)
::
Wirtschaftsblatt (01.02.2008)
:: Florian Vollmers (Frankfurter Allgemeine Zeitung 2008)
:: Wolfgang Fleckenstein (Erwuessebildung 2/2008)
:: Axel Rodeck: Quo vadis, Buddhismus? (Der Mittlere Weg 9-12/2007)
:: Diane Thillman: Nach Osten und zurück (Luxemburger Wort 20.12.2007)
::
Ralf Bub: Der Buddhismus in der westlichen Gesellschaft (2007)
::
Ulrich Dehn: Säkularisierung und Buddhismus (2007)
::
Axel Rodeck: Der Mittlere Weg - majjhima-patipada (8/2007)
::
Die Zeit (15.03.2007)
:: Indira Gurbaxani (Süddeutsche Zeitung 20.01.2007)
:: Matthias Belafi: Identitäten in Europa – Europäische Identität (2007)
:: Dr. David Wengenroth (ecolot.de 17.11.06)
:: Olaf Gersemann: Indien für Anfänger (Financial Times Deutschland 03.10.2006)
:: Einkauf und Management (Oktober 2006)
:: getAbstract - compressed knowldge (2006)
::
Financial Times Deutschland (06.08.2006)
:: Wikipedia. Die freie Enzyklopädie (01.08.2006)
:: Karsten Herrmann: Die große Befreiung? (Titel-Magazin 31.07.2006)
:: Thomas Wagner: Profile engagierter Mystik (2005)
:: Markus Ladstätter (RELIGIONEN unterwegs Mai 2005)
:: Prof. Dr. Peter Riedl, "Brief des Herausgebers" (Ursache & Wirkung, 3/2005)
:: Prof. Dr. Wilhelm Maas in der Zeitschrift Novalis (6/2004)
:: Den Neie Feierkrop (satirische Wochenzeitung in Luxemburg, 19.11.2004)
:: Paul von Tongeren (Nietzsche Wörterbuch 2004)
:: Luxemburger Wort (Die Warte, 30.09.2004)
:: Björn-Peter Paetow: Nicht-Identität als Bezugspunkt von Bildungsprozessen (2004)
:: Peter Wevelsiep in INTRA (Interreligiöse Arbeitsstelle, 8/2002)
:: Victor und Victoria Trimondi: Hitler, Buddha, Krishna... (2002)
:: Hans Deutzmann: Yoga als Gesundheitsförderung (2002)
:: PD Dr. theol Ulrich Dehn (Materialdienst 10/2002)
:: Inken Prohl (SPIRITA 4/2002)
:: Michael Ladwein (Die Drei 10/2001)
:: Kurt Seifert (Spuren Herbst 2001)
:: Egbert Asshauer (Tibet und Buddhismus Juli-September 2001)
:: Ludger Lütkehaus: Ausreden lassen. (Neue Zürcher Zeitung 21.7.2001)
:: Mechthild Müser (Radio Bremen 9.3.2001)
:: Ludger Lütkehaus, Neue Zürcher Zeitung (08.03.2001)
:: Dagmar Doko Waskönig (Majjhima Patipada 2001)
:: Peter Wevelsiep (INTRA 8/2000)
:: Bücher schreiben oder Bücher verbrennen? (Ursache & Wirkung, 1/2000)
:: Prof. Dr. Peter Riedl (Ursache & Wirkung 1999)
:: Günter Nenning: Buddha, Jesus und der Rest der Welt (1999)
:: Rainer Schubert (Buddhistische Monatsblätter 1999)
:: Thomas Immoos (OAG Notizen 4/1998)
:: Regine Leisner (Lotusblätter 1/1997)
:: Jens Heise (Nachrichten der Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens 1997)
:: Thomas Lautwein (Chökor 10/1997)
:: Perry Schmidt-Leukel (Münchner Theologische Zeitschrift 1992)
:: Bodhi Baum. Zeitschrift für Buddhismus (1992)
:: Roland Mischke (Der Standard 17.1. 1992)
:: Bernd Mattheus (DIE ZEIT November 1990)
:: Uwe Ruprecht: Liebe, Wahnsinn und Zauberei (TAZ 25.5.1990)
:: Lothar Paul Manhold (Buddhistische Monatsblätter 1988)
:: Gerda Höfer (Adyar. Theosophische Zeitschrift 1988)
:: Robert Schwarzbauer (future? Zeitschrift für positive Subversion 1985)
:: Yâna. Zeitschrift für Buddhismus 1984)
:: Lothar Paul Manhold (Buddhistische Monatsblätter 1984)

 

 


 

[Über Valentin Tomberg: Innere Gewissheit eingeleitet und herausgegeben von Friederike Migneco und Volker Zotz. Luxemburg 2012]

P. Jean-Jacques Flammang SCJ: Richtigkeit allein genügt ihm nicht... Buddhismus und Christentum in einem interaktiven Verhältnis. Luxemburger Wort.
Die Warte 13. Juni 2013

„Das Buch schließt mit einer Studie von Volker Zotz über Tomberg und den Buddhismus. Auf seinem intellektuellen Lebensweg ist Tomberg immer wieder dem Buddhismus begegnet, den er verschiedenartig einschätzt. Buddhismus und Christentum stehen für ihn in einem interaktiven Verhältnis. Zwar gilt es ihm als ‚Fehler, wenn Christen zum Buddhismus konvertieren’, trotzdem sieht er zahlreiche Möglichkeiten der gegenseitigen Bereicherung. Auch zur ‚Bodhisattva-Frage’ hat sich Tomberg ‚als wahrhaft Erkennender’ geäußert. Der Bodhisattva, der sich einmal in jedem Jahrhundert als Maitreya-Buddha verkörpert, um die Bewusstseinsentwicklung der Menschheit voranzubringen, sollte nach Rudolf Steiner um 1900 geboren werden und in den dreißiger Jahren sein Wirken beginnen, das die Dreieinheit von Weg, Wahrheit und Leben voll zur Geltung bringen sollte. Ist dieser Bodhisattva Steiner selbst gewesen? Oder Tomberg, wie einige behaupten, und wie man es aus Tombergs späten Schriften herauslesen könnte? Volker Zotz verweist auf den japanischen Heiligen Shinran für den jeder, der die höchste Wirklichkeit erfährt, wesensgleich mit Maitreya wird. Das scheint ihm auch die Auffassung Tombergs gewesen zu sein.
Die „Innere Gewissheit“, herausgegeben und eingeleitet von Friederike Migneco und Volker Zotz, gibt einen guten Einblick in die Gedankenwelt und die Denkmethode Tombergs, dessen Erläuterungen zur Wahrheit in Verbindung mit dem Weg und dem Leben letztendlich eine Absage an alle Systeme andeuten und über die Symbole die Liebe als Ziel haben. Den Herausgebern zufolge, ist das nicht zu Ende geschriebene Manuskript „vornehmlich als Einladung zur Meditation“ zu betrachten oder wie ein Kunstwerk zu genießen.“


:: nach oben


 

Otfried H. Culmann: Otfried H. Culmanns PARIS: Die Unbekannte in der Passage. Edition Edition Daedalus Palatinus 2013, S. 108-109

[...] Als ich mich umdrehte, entdeckte ich in der vollkommen menschenleeren und stillen Passage unter einer Glaskuppel, Ecke Wachsfigurenkabinett ‚Musée Grévin’ und Hotel Chopin, die Unbekannte – sie stand dort wie eine Statue. Hatte sie mich wieder die ganze Zeit verfolgt, ohne dass ich es bemerkt hatte? Sollte nun dasselbe Spiel wie vor einigen Tagen weitergehen? Würde ich erneut in rätselhafte Räume gelangen? In Räume, bei denen – wenn ich erwischt werden würde – mit einem Fuß in der Préfecture de Police stünde! Würde ich in eine Geschichte wie André Breton hineingeraten, mit dem Unterschied, dass zwischen mir und der Unbekannten immer eine bestimmte räumliche Distanz blieb?
Nachdem meine Wanderungen durch Paris wegen der Unbekannten immer seltsamere Dimensionen annahmen, holte ich in meinem Appartement die André-Breton-Rowohlt-Monografie des in Landau geborenen Philosophen und Schriftstellers Volker Zotz aus meinem Koffer und las das ‚Nadja’ betreffende Kapitel, um vielleicht dadurch hinter das Geheimnis dieser mysteriösen Geschichte zu kommen, in die ich anscheinend immer tiefer hineinrutschte, zumal sie sich im Umfeld der Straßen, die im Buch genannte werden abspielte.
Im Gegensatz zu mir war Breton der Frau ganz nahe gekommen und er erfuhr durch die Gespräche mit ihr, dass sie hellseherische Fähigkeiten besaß und Dinge aus seinem vergangenen und zukünftigen leben wusste. Außerdem glaubte sie, dass durch seine Gedanken ihre Gedanken und ihr Handeln beeinflusst würden.
Ihre Wirkung auf andere konnte so erstaunlich sein, dass z. B. ein Kellner in einem Restaurant nicht nur ständig den Wein an ihrem Tisch verschüttete, sondern am Ende elf Teller zerbrochen hatte. Volker Zotz schreibt: ‚Zwei gewöhnlich voneinander getrennte Wirklichkeiten stoßen aufeinander, verschmelzen zu einer neuen, die ein Tor zum Wunderbaren ist, das einen Blick auf verborgene Dimensionen des Lebens gestattet. Die Begegnung beider war ein Zusammentreffen dieser Art, scheinbar zufällig und doch erfüllt von verborgenem Sinn. Ihm erschien Nadja, um das ganze Verlangen nach dem Wunderbaren auf sich zu konzentrieren.“


:: nach oben


 

Thomas Tkadletz: Über das Buch Schnittstellen. Buddhistische Begegnungen mit Schamanismus und westlicher Kultur. Driesch 3/2013, S. 135-136

„Der Herausgeber Volker Zotz dekonstruiert zunächst in seiner Einleitung den Begriff Buddhismus. Man könne nicht von einem Buddhismus sprechen, sondern von Buddhismen. “


:: nach oben


 

Main-Post vom 19. 09. 2012 das medizinisch-philosophische Symposium „Dasein im Wandel“

„Zotz zelebrierte langsam und betonte diese Worte. ‚Was mein Dasein ausmacht, ist Bewusstsein. Mein Dasein ist ein bewusst werden.’ Um eine für unsere Kultur entscheidende Denkweise zu analysieren, erzählte Zotz eine kleine Situation zwischen ihm und seinem Verleger: Während er mit dem Verleger spricht, wird dieser angerufen und vertröstet den Anrufenden mit den Worten: ‚Wenn ich eigentlich bin, rufe ich zurück.’ Die Tatsache, dass wir eigentlich und eben auch nicht eigentlich sein können, führt Zotz auf Platon zurück, der versucht hatte, zwei Thesen, die schon vor 2500 Jahren in Asien kontrovers geführt wurden, zusammenzubringen. Die These, es gibt ein unteilbares Individuum, stand der Aussage, eigentlich gibt es mich als Individuum gar nicht, gegenüber. Mit der Frage: ‚Gibt es etwas wie Individualität oder gibt es nur den radikalen Wandel’ hatte er den Zuhörer schon längst der philosophischen Denkweise überführt. Voller Ironie, oder war es Bescheidenheit, schließt Zotz: ‚Die Stunde der Banalität ist um.’“


:: nach oben


 

Norbert Caspar: „Theoretisches Fundament zum Vergleich kultureller Selbstbilder“ in: Lothar Knatz, Norbert Caspar, Tanehisa Otabe (Hg): Kulturelle Identität und Selbstbild. Aufklärung und Moderne in Japan und Deutschland. Berlin 2011, S. 86

„Beides, die Subjektivität der Selbstwahrnehmung und der Prozess der Integration lässt sich kaum klarer und kürzer zusammenfassen als mit den überlieferten Worten Buddhas in der Interpretation von Suzuki und Zotz. Es ist derselbe Prozess der Abstraktion und Integration, dem sich beide Leistungen verdanken, die der Malerei des Buddhismus und die der neuzeitlich aufgeklärten Wirklichkeitsauffassung.“

:: nach oben


 

[Über das Buch: Business im Land der aufgehenden Sonne]
Christine Liew: Japan. Unterwegs in einem Land zwischen Tradition und Innovation. Berlin 2010, S. 496

„Räumt mit Vorurteilen auf und bewahrt mit Schwerpunkt Wirtschaft immer den Blick auf die gesamte Gesellschaft.“

:: nach oben


 

Nederlandse Publieke Omroep Radio 5, 13. März 2010

„Volker Zotz, oud-leerling van Lama Govinda, is filosoof en godswetenschapper aan de Universiteit van Luxemburg. Op dit moment werkt hij aan een biografie van Lama Govinda.  Dat is geen sinecure, omdat zijn nalatenschap over drie continenten verspreid is geraakt en de lama het bovendien ook niet graag had over zijn eigen leven.  Toch is het volgens Volker Zotz van belang om de geestelijke nalatenschap van deze  kunstenaar, die ongewild pionier werd van het boeddhisme in het westen, te bestuderen. Zijn leven is namelijk exemplarisch voor hoe de dialoog tussen oost en west in de twintigste eeuw met vallen en opstaan is ontstaan.“

:: nach oben


 

Jan Veninga: Mit Buddha an die Arbeit?- Vermittlung buddhistischer Selbsthilfekompetenzen im Umgang mit arbeitsbedingten Lebensfragen im westlichen Berufsalltag. München 2009, S. 104

„Volker Zotz beschreibt in ‚Mit Buddha das Leben meistern’ eine Übung zum Umgang mit Verletzungen, wobei er vorschlägt, die Blickrichtung bewusst von negativen zu positiven Gefühlen zu lenken. Wenn man sich zum Beispiel, so Zotz, von einem Vorgesetzten gekränkt fühlt, können leicht Wut- oder Rachegefühle entstehen. Wenn man sich diesen Mechanismus durch die Beobachtung der eigenen Empfindungen bewusst macht, entstünde die Möglichkeit, die dadurch bedingten Verhaltensmuster zu durchbrechen. Durch eine solche Überwindung der Alltagsleiden können auch größere Leiden letztendlich angegangen werden: ‚Wie immer bei der Arbeit an unserer heilsamen Wandlung gelingt das Bewältigen schwerwiegender Probleme nur, wenn man entsprechende Prozesse im Kleinen eingeübt hat’ (Zotz 2007:131). Die oben beschriebenen Arten der Konfliktbewältigung tragen durchaus Früchte im Westen: Manche Mediatoren orientieren sich an buddhistischen Leitsätzen [...]“

:: nach oben


 

Sieglinde Eisfeld: Dora Maar oder wie man die Geliebte eines Genies wird.
Norderstedt 2009, S. 154-155

„[...] Auf der Surrealistenausstellung 1938 war Dominguez’ Objekt ‚Jamais’ – Niemls zu sehen. Es war ein Grammophon. Volker Zotz beschreibt es so: ‚Auf der Scheibe drehte sich unablässig ein nachgebildeter Bauch, während Frauenbeine aus dem Trichter ragten, der sich zur ausgetreckten Hand über dem Bauch verjüngte.’
Das waren Dominguez Werke aus besseren Tagen.
Das ausschweifende Leben in Hyères bekam ihm schlecht. Er wurde Alkoholiker. Er konnte brillant malen in allen Stilen. Trotzdem verkauften sich seine Bilder schwer. Er verstand sich perfekt auf Fälschungen und brachte es fertig, Marie-Laures Chateau Picassos auszutauschen und durch seine Fälschungen zu ersetzen, ohne dass jemand es merkte. Die echten Picassos bot er dann Händlern zum Kauf an. Einige Male verkaufte er auch gefälschte Picassos an die Deutschen.
Heinz Berggruen bekam einmal einen Picasso angeboten, musste aber feststellen, dass er genau dieses Bild schon besaß. Marie-Laure erfuhr davon und nahm es gelassen. Sie organisierte 1956 für Oscar Dominguez eine Ausstellung, von der sich beide viel erhofften. Er Erfolg blieb aus, und in der Silvesternacht 1957 legte sich Oscar in die Badewanne, schlitzte sich die Pulsadern auf und verblutete. [...]“

:: nach oben


 

Wolfgang Degen: Respekt für eine couragierte Frau. Wiesbadener Tagblatt
18.12.2008

"[...] Zotz, heute 52, Philosophie- und Kulturhistoriker, Autor, ausgewiesener Buddhismusforscher, lehrt zur Zeit an der Universität Luxemburg antike Geistesgeschichte und Philosophie. Er kannte Traude Pagenstecher und deren Mann Ernst, letzterer starb 1984. "Außergewöhnliche Menschen", zollt er tiefen Respekt.
Zotz ist 16 und Schüler in Landau, als er 1972 zum Kreis derer stößt, die bei den Pagenstechers im Wiesbadener Nerotal ein- und ausgehen. Sie interessieren sich für asiatische Philosophie und Kultur, für den Buddhismus. Ernst Pagenstecher, Spross der traditionsreichen Arztfamilie Pagenstecher, gilt als Vorreiter des christlich-buddhistischen Dialogs. Ein "kultureller Brückenbauer". Die Nachbarn wissen von den zurückgezogen lebenden Pagenstechers eher wenig, ihr buddhistischer Altar sorgt für Gesprächsstoff. 1971 gründet Pagenstecher einen Arbeitskreis, der sich mit buddhistischer Spiritualität auseinandersetzt.
Ernst ist ein Schüler von Lama Anagarika Govinda, einem gebürtigen Deutschen, der sich dem Buddhismus zugewandt hatte. Pagenstecher trifft ihn wiederholt in Asien. Lama Anagarika Govindas Bücher, "Der Weg der weißen Wolken" vor allem, entfachen in den 60er Jahren das Interesse am Buddhismus auch in Europa.
Auch der junge Zotz liest das Buch, da ist er 14 oder 15. Er ist fasziniert. Der geistige Lehrer in Asien ist fast unerreichbar weit weg für den Schüler aus der Südpfalz, nicht aber Wiesbaden, wo Ernst und Traude Pagenstecher ihren Entwurf vom Leben führen. […]"

:: nach oben


 

[Rezension: Business im Land der aufgehenden Sonne]
Technologie Informationen (Zentrale für Produktivität und Technologie Saar)
10/2008, S. 15

„Running Sushi kennt und schätzt man mittlerweile auch hierzulande. Doch wer
im Land der aufgehenden Sonne nicht nur auf kulinarische Entdeckungsreise gehen,
sondern auch dort leben und Geschäfte machen will, kommt mit einer guten Fingerfertigkeit bei Stäbchen-Essen alleine nicht zum Ziel.
Der ausgewiesene Japan-Experte Volker Zotz bietet mit seinem aktuellen Wirtschaftsbuch eine Verständnis und Orientierungshilfe für alle, die über die geltenden Prinzipien in Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft Bescheid wissen wollen.
Neben einem Überblick über Verhandlungsgepflogenheiten, Organisationsstrukturen,
über den Kommunikationsstil und die Konventionen in der Geschäftswelt, hat das
praktische Handbuch zahlreiche praxiserprobte Verhaltensregeln parat, so dass sich absolute No-Gos leicht vermeiden und Fettnäpfchen souverän umgehen lassen.
Alltagsepisoden und Erfahrungsberichte zeichnen ein realistisches Bild des heutigen Japan und bereiten Manager, Unternehmer und Handelspartner optimal auf den Aufenthalt im Land des Lächelns vor.“

:: nach oben


 

[Rezension: Kamasutra im Management]
Daniel Müller: "Führungsstärke durch Selbsterkenntnis"
Asien Kurier
Nr. 13, 8/2008, S. 30

„Zugegeben, auf den ersten Blick wirkt der Titel des Buches etwas deplatziert, ja nachgerade frivol. Jedoch dürfte diese Einschätzung wohl vor allem einer lebhaften westliche Phantasie geschuldet sein.
Denn in der indischen Kultur stellt das Kamasutra weniger einen Leitfaden für lasterhafte Ausschweifungen, als vielmehr eine Regelsammlung für angemessenes Verhalten in einer höfischen Umgebung dar. Aber – was um Krishnas und Vishnus willen – soll dies mit modernen Managementtechniken zu tun haben?
Die Antwort des Autors auf diese Frage ist indes durchaus plausibel: Viele Motive der indischen Philosophie und Spiritualität sind explizit darauf ausgerichtet, Hilfestellungen im persönlichen und geschäftlichen Alltag zu geben, wovon auch das Management als ‚zielgerichtete Handhabung der Realität’ profitieren könne. Dass nun ausgerechnet das Kamasutra aus der üppigen Fülle der indischen Werke zur Namensgebung herangezogen wurde, kann, nun ja, getrost marketingtechnischen Erwägungen zugeschrieben werden.
Wie dem auch sei. Volker Zotz ist jedenfalls ein exzellenter Kenner der indischen Geistesgeschichte und versteht es zudem die oftmals – gelinde gesagt – etwas sperrigen Texte leserfreundlich aufzuarbeiten und die jeweiligen Essentials komprimiert zu präsentieren. […]
Ziel des Buchs sei es, so Zotz, auch vielmehr die zweite Ebene des interkulturellen Lernens zu erreichen. Will sagen: Eine Begegnung mit den grundlegenden Strukturen des Denkens und Empfindens anzusteuern.
Das Wissen um diese Strukturen ermöglicht es dem Kundigen, sich und seine Aufgaben in einem anderen, breiteren Licht zu sehen und auf dieser Basis ein größeres Maß an Flexibilität auszubilden, was in Zeiten potenzierten grenz- und kulturübergreifenden Handelns und Produzierens kein geringer Wert ist. […]
Die Botschaft des Buches lautet dementsprechend: Bevor betriebliche Prozesse umsichtig und nutzbringend gesteuert werden können, bedarf es eines beharrlichen ‚Selbstmanagements’, dem eine ganzheitliche Sicht auf alle Lebensaspekte zugrunde liegt. […]
Da Anregungen für eine sinnvolle und authentische Lebensführung keine Prärogative von Unternehmenslenkern darstellen, ist das Buch selbstverständlich auch für alle Nicht-Manager aufschlussreich.“

:: nach oben


 

[Rezension: Business im Land der aufgehenden Sonne]
Hans Klumbies: „Japaner und ihre Arbeitswelt verstehen lernen“ in Pro Journal: Bücher für Macher
, 14. Juli 2008

„[…] Um dem Leser das ‚eigenwillige Land’ näher zu bringen, geht Volker Zotz zu Beginn seines Buches auf das Erbe der Abgeschlossenheit und das Trauma der erzwungenen Auslandsöffnung Japans ein. Obwohl man aus der Geschichte natürlich lernen kann, rät Zotz, sich nicht allein auf sein Buch zu verlassen, sondern eigene Beobachtungen nicht zu kurz kommen zu lassen. Wer in Japan leben möchte, muss die dortige Kultur zuerst einmal wie eine Fremdsprache lernen. […]
Fazit: Wer in Japan erfolgreich Geschäfte machen möchte, kann von diesem Buch mit seinem vielfältigen Expertenwissen und von den reichen Erfahrungen des Autors im Land der aufgehenden Sonne nur profitieren.“

:: nach oben


 

[Rezension: Kamasutra im Management]
Markt und Mittelstand
Juli 2008

„Nein, in diesem Buch geht es definitiv nicht um die besten Liebesstellungen im Büro. Was in der westlichen Welt oft vergessen wird – das Kamasutra gehört zu den klassischen indischen Schriften der Philosophie, Weisheit und Lebensführung. Deren Erkenntnisse und Botschaften übersetzt der Kulturwissenschaftler Voller Zotz in die Grundlagen eines modernen Managements. Das gelingt ihm hervorragend, und es macht Spaß, das Werk zu lesen.“

:: nach oben


 

[Rezension: Kamasutra im Management]
Kurier 17. Mai 2008
"Druckfrisch eingelangt"

"Wer vom Titel beflügelt, 'Kamasutra im Management' durch blättert, stellt schnell fest: Anregungen zu kreativen Positionen am Schreibtisch findet man darin keine - zumindest nicht im eigentlichen Sinn des Wortes. Dafür aber im übertragenen: Volker Zotz zeigt Führungskräften, wie sie aus dem "verkannten Buch" neue Inspiration schöpfen, um sich in ihrer Rolle als Chef nach indischem Vorbild zu positionieren. Eine Philosophie der inneren Ruhe wird nachgezeichnet, die zu Gelassenheit und Klarheit inspiriert. Zum Lesen, zum Nachdenken, und für jene, die es überzeugt: zum Nachmachen."

:: nach oben


 

[Rezension: Kamasutra im Management]
Packing Austria. Das Magazin für moderne Verpackung 4/2008

„Indien, neben China die Wirtschaftsmacht der Zukunft, ist das Land der Weisheit
und der Sinnsuchenden. Der Indienexperte Volker Zotz zeigt nun erstmals den
hohen Gebrauchswert der klassischen indischen Schriften für Manager. Wer mit
Geschäftspartnern aus Asien zu tun hat und die Hintergründe ihres Denkstils kennt,
kann besser und flexibler kommunizieren und agieren. Das Kamasutra — im Westen als reines Erotikwerk verkannt — zählt neben der Bhagavad Gita, den Veden und den Upanishaden zu den klassischen indischen Schriften zur Philosophie, Weisheit und Lebensführung. Volker Zotz macht diese indischen Weisheitstexte erstmals für den persönlichen und geschäftlichen Alltag europäischer Manager nutzbar. Der Autor leitet aus den klassischen Texten zeitlose Prinzipien ab und filtert jene wesentlichen Aussagen heraus, die Führungskräften als wertvolle Inspiration für den Umgang mit sich selbst und mit anderen dienen.“

:: nach oben


 

[Rezension: Auf der Suche nach einem sozialen Buddhismus]
David Patrick Zwadlo in Buddhismus aktuell
3/2008, S. 61

[...] Im Fokus der Biographie steht Friedrich Fenzl, der nach schrecklichen Erlebnissen während des zweiten Weltkriegs zum Buddhismus gekommen ist und diesem fortan sein Leben gewidmet hat. Berücksichtigung finden außerdem viele seiner nahezu vergessenen Lehrer und Gesprächspartner aus Europa und Japan: Fritz Hungerleider, Anton Kropatsch, Franz Zouzelka, Harry Pieper, Shoken Yamasaki und andere. Auch auf Jodo Shinshu, die „Wahre Lehre des Reinen Landes“, wird immer wieder eingegangen. Volker Zotz ist ein gutes und lesenswertes Werk gelungen. Man merkt dem Autor die große Erfahrung an, er trifft den richtigen Ton zwischen Verständlichkeit und inhaltlicher Tiefe. Ganz nebenbei gibt er eine Einführung in die Anfänge des österreichischen Sangha, für die ihm zukünftige Interessenten am österreichischen Buddhismus noch dankbar sein werden.“

:: nach oben


 

[Rezension: Auf der Suche nach einem sozialen Buddhismus]
Friedrich Ostenrath in Hortus Korrespondenz
, 2/2008, S. 72

„ ‚Ich bin im Bombenhagel gelegen, mußte Exekutionen miterleben, bin um mein Leben gerannt (ich war zweimal in meinem Leben Flüchtling) und habe Hunger und Entbehrungen kennengelernt.“ – So zitiert der österreichische Philosoph und Religionswissenschaftler Volker Zotz den ausgewiesenen Pionier eines engagierten europäischen Buddhismus, Friedrich Fenzl [...]
Volker Zotz lässt den im besten Sinn bodenständigen Buddhisten [...] über jene grundlegende Verpflichtung allen buddhistischen Lebens – das Geben – sagen: ‚[...] Das ist sicherlich eine wertvolle buddhistische Tugend, in meditativer Versenkung Gedanken der Liebe, des Güte, des Wohlwollens zu allen Lebewesen zu senden.’ Doch diese meditative Zuwendung ‚kann immer nur die geistige Grundlage für ‚eine Aktion der Güte’, eine ‚tätige Güte’ sein, denn noch kein Hungernder ist nur von der ihm entgegengebrachten Güte satt geworden, kein Kranker geheilt, kein Trauernder getröstet. Bedauerlicherweise wird das von vielen Buddhisten oft übersehen.’“

:: nach oben


 

[Rezension: Auf der Suche nach einem sozialen Buddhismus]
Der Mittlere Weg. Zeitschrift des Buddhistischen Bundes Hannover

e.V. 2008, Nr. 1, S. 35

"…eine Biographie Friedrich Fenzls, die der Religionswissenschaftler Volker Zotz als Festschrift zum 75. Geburtstag verfaßt hat unter dem Titel: ‚Die Suche nach einem sozialen Buddhismus'. Zotz berichtet, auch aus eigener Kenntnis, über den Lebenslauf Fenzls, seine Begegnung mit dem Buddhismus und seinen Weg ins Mahayana. Der Leser erfährt vom Einfluß des buddhistischen Lehrers Harry Pieper auf den Werdegang Fenzls und von dessen spiritueller Entwicklung in Japan."

:: nach oben


 

Michael Platz: „Vietnam zwischen Konfuzianismus und Kommunismus. Soziale, wirtschaftliche und politische Reformbestrebungen in Vietnam."
Universität Wien (Diplomarbeit) 2008, S. 21

"Zhong (Loyalität) beschreibt eine Tugend, die im Verhältnis zwischen einer untergeordneten Person und einem Vorgesetzten zum Ausdruck kommt. Im Lun-Yu finden sich zwei Beziehungsmuster: Loyalität der Kinder gegenüber den Eltern und Loyalität gegenüber dem Fürsten. Blinder Gehorsam wird von Konfuzius abgelehnt. Dies wird von Volker Zotz mit dem Recht auf Widerstand in Verbindung gebracht. 'Verlassen die Eltern selbst den Weg der Sittlichkeit und des Menschlichseins, darf ihnen kein Gehorsam entgegengebracht werden. Der Vater muss, wie es das Berichtigen der Namen verlangt, diesen Begriff verdienen.' Ebenso bedeutet 'Loyalität im konfuzianischen Sinn nicht, vom Fürsten oder Vorgesetzten Unfähigkeit und Unrecht hinzunehmen, sondern diesen davor zu bewahren ... Das Mahnen zum rechten Weg, das sich im Staatsdienst wie in jeder menschlichen Beziehung im Widerspruch äußert, ist notwendiges Kennzeichen konfuzianischer Loyalität ... Die wachsame Loyalität, die das Wohl des Ganzen im Auge hat, ist für den Staatsdiener wichtiger als praktisches Können.'"

:: nach oben


 

[Rezension: Kamasutra im Management]
Wirtschaftsblatt 1.-2. Februar 2008
"Wie das Kamasutra westlichen Managern weiterhelfen soll."

"Indien ist in: Berater und Fernost-Experte Volker Zotz will nach der chinesischen nun auch die indische Denkweise unter westliche Manager bringen. Dabei lässt sich noch viel lernen. Doch eines vorweg: 'Es geht hier nicht um Ratschläge in sexualtheoretischer Hinsicht', sagt Volker Zotz mit Nachdruck. Sein Ratgeber 'Kamasutra für Manager' erscheint im Mai im Campus Verlag.
Bei dem Titel sind Missverständnisse programmiert. Das Kamasutra ist nur eines der vielen Werke, die der Indien- und China- Experte hier heranzieht, um indische Manager an der Weisheit teilhaben zu lassen. Zu den Werken gehören die hinduistischen Upanishaden, die Bhagavad Gita, beides philosophische Texte, sowie das Panca Tantra. Bei Letzterem geht es um ein Lehrbuch über die Politik und Gesellschaft, das in Fabelform
geschrieben ist.
Nicht nur zwei Seiten. Was also können Manager von Indien lernen? 'Bei uns gibt es immer nur ein Entweder-oder: entweder es existiert oder es existiert nicht', sagt Zotz. In Indien dagegen akzeptiere man vier Varianten - dass nämlich sowohl beides als auch keines davon stimmt. 'Das heisst, sämtliche denkbaren Varianten werden durchdacht und aufgeschlüsselt.' Nebenbei ist das übrigens auch das Grundprinzip des Kamasutra. In seinem Ratgeber will Zotz die Leser dazu animieren, die üblichen logischen Phänomene aufzubrechen und alle Möglichkeiten zu erforschen, auch jene, die am Anfang höchst undenkbar erscheinen.
Die zweite, typisch indische Handlungsweise ist das Aufgehen im Moment. In China orientiert man sich wegen des Konfuzianismus stark an der Vergangenheit und an alten Bräuchen. Wir sind sehr zukunftsorientiert. In Indien dagegen ist die Aufmerksamkeit, die Achtsamkeit auf den Moment ein wesentlicher Wert. 'Mit unseren Gewohnheiten übersieht man im Vergleich viele Chancen und Risiken', sagt Zotz.
Sein Buch 'Kamasutra für Manager'soll Impulse geben, eingefahrene Denkmuster zu verändern. [...]"

:: nach oben


 

[Rezension: Kamasutra im Management]
Florian Vollmers in Frankfurter Allgemeine Zeitung,
Hochschulanzeiger Nr. 98, 2008, Seite 120:

“Nachdem nahezu alle klassischen Philosophen für den Markt der Management-Ratgeber abgegrast wurden, ist nun das indische Kamasutra an der Reihe. Da die philosophische Schrift im Westen hauptsächlich als Erotikhandbuch über sexuelle Praktiken missverstanden wird, ist dem neuen Ratgeber des Kulturwissenschaftlers Volker Zotz allein schon wegen seines Titels größere Aufmerksamkeit sicher. Doch wer „Kamasutra im Management“ tatsächlich liest, wird positiv überrascht: Denn das Kamasutra ist - neben weiteren Werken der klassischen Philosophie Indiens, die Volker Zotz zitiert - vom Ursprung her eine Schrift, die zu Weisheit und positiver Lebensführung verleiten soll. Zotz stellt die wichtigsten Aussagen dieser Werke vor, leitet daraus Prinzipien ab, um sie dann auf den modernen Manageralltag zu übertragen. Das klingt manchmal etwas angestrengt („So gelangen Sie zu mehr Selbsterkenntnis und Gelassenheit!“) - doch am Ende hat man tatsächlich eine Menge über die Geisteshaltung Indiens gelernt.”

:: nach oben


 

[Rezension: Konfuzius für den Westen]
Wolfgang Fleckenstein in Erwuessebildung
(Luxemburg) 2/08, S. 32

"Für Westler des christlichen Abendlandes gehört es aus vielerlei Gründen einfach dazu sich auch mit den asiatischen Religionen, des Hinduismus, des Buddhismus oder eben des Konfuzianismus zu beschäftigen. Insofern wird sich mancher unvermittelt von diesem Buchtitel angesprochen fühlen.
Wer nun allerdings eine exotisch neue Welt mit interessanten Ideen erwartet, wird schnell enttäuscht. Der Autor führt nämlich konsequent in die Lehren des Konfuzius derart ein, dass er sie nutzt, um uns Westeuropäer einen unverhohlenen Spiegel vorzuhalten: Was würde es bedeuten, mit einer konfuzianischen Haltung heute und hier zu leben? Das Berichtigen der Begriffe, das mitmenschliche Sein, die Rückkehr zu den Riten und Sitten der eigenen (religiösen) Tradition, das Streben nach Bildung und Selbstkultivierung durch Lyrik und Musik wird in den westlichen Kontext übertragen und stellt somit eine überraschende Herausforderung dar.
Es geht bei einer konfuzianischen Grundeinstellung also nicht darum ein Konfuzius-Anhänger zu werden, sondern vielmehr darum, die abendländisch-christliche Tradition intensiver verstehen zu wollen - als Wurzelgrund unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Ziel ist es, ein menschliches Miteinander zu finden im Einklang mit den Rhythmen der Natur und im neuen Gewahrwerden der Bedeutung von alten Werten. Eine
anregende Herausforderung für westliche Modernisten, die alles Wesentliche von der Zukunft erwarten, denen aber die alltäglichen Beschleunigungen langsam Schwindel bereiten."

:: nach oben


 

Axel Rodeck: Quo vadis, Buddhismus? Neue Wege in der Zeit nach Tenzin Gyatso? Der Mittlere Weg - Nr. 3, September - Dezember 2007

„Jedenfalls wächst das Bedürfnis, vor abendländischem Hintergrund buddhistische Ethik und Lebensweise zu begründen. Der Religionswissenschaftler von Brück stellt fest: "Wir bleiben, auch in der Meditation, immer Europäer, ob uns das passt oder nicht." Und der Amerikaner Sogen Hori findet: "Die westliche unabhängige Persönlichkeit steht einem östlich-korporativen Selbst diametral gegenüber - und daran ändert sich auch in buddhistischen Dhamma-Gruppen nichts." Der seit 10 Jahren in Thailand lebende deutsche Mönch Sudhammo bezweifelt gar, dass ernsthaft praktizierter Buddhismus in der heutigen westlichen Gesellschaft noch möglich ist (Spiegel-Spezial 9/2006). Es muß sich also offensichtlich bezüglich Weiterentwicklung des Buddhismus etwas tun.
Freilich gibt es auch ablehnende kritische Stimmen. Die Erkenntnis eines "reinen Buddhismus" jenseits zeit- und ortsbedingter Formen, so der Religionsphilosoph Volker Zotz, sei eine den europäischen Bedingungen entsprechende Fiktion. Insbesondere Georg Grimms Überzeugung, die ursprüngliche Lehre Buddhas wiederentdeckt zu haben, sei ein "Muster arroganten Umgangs mit Zeugnissen außereuropäischer Kulturen." Nach Slavoj Zizek ist der westliche Buddhismus gar nur ein "Phänomen der Popkultur", er predige Gleichgültigkeit gegenüber dem Tempo des ökonomischen Wettbewerbs und ermögliche es seinen Anhängern, dem atemberaubenden Tempo des kapitalistischen Spiels standzuhalten.“

:: nach oben


 

[Rezension: Konfuzius für den Westen]
Diane Thillman: Nach Osten und zurück. Volker Zotz über die neue Sehnsucht nach alten Werten und die Lehre des Konfuzius. Luxemburger Wort
(Die Warte), 20. Dezember 2007, S. 22

"… In dem kürzlich erschienenen Buch ‚Konfuzius für den Westen' zeichnet der Philosoph und Religionswissenschaftler Volker Zotz die neue Welt von ihrer dunklen Seite. Aus seiner Sicht gibt es jedoch Hoffnung, die neu aufkommende Sehnsucht nach wahren Werten zu erfüllen… Konfuzius' Lehre propagiert Werte, die sich auf persönlicher wie gesellschaftlicher Ebene bewähren: lebenslanger Lerneifer, Liebe zur eigenen Kulturtradition, Treue in familiären Beziehungen und Menschlichsein. Es sind diese zeitlosen Werte, die die westliche Welt zum Guten verändern könnten… In diesem Buch vollzieht der Asienkenner Volker Zotz eine Begegnung der ‚eurasischen' Denkweisen… Ein gegenseitiges echtes Interesse, was Gemeinsamkeiten und Differenzen aufweist, bringt uns ‚auf den Weg zu einem eurasischen Humanismus'."

:: nach oben


 

Ralf Bub: Der Buddhismus in der westlichen Gesellschaft. München: GRIN-Verlag 2007, S. 93, inkl. Anm. 296

"Um einer tieferen Auseinandersetzung mit der eigenen eurozentristischen Sichtweise aus dem Weg zu gehen, werden insbesondere zwei Argumente in Feld geführt. In Ahnlehnung an Edward SAID behauptet der Buddhologe und Philosophiehistoriker Volker ZOTZ, dass man als Westler den Buddhismus lediglich konstruiere und wahrscheinlich niemals in seiner herkömmlichen Form begreifen werde. Bei einem Wechsel der Perspektive würde diese Ansicht die Schlussfolgerung erlauben, dass es außerhalb des westlichen Kulturkreises keine 'rechtgläubigen' Christen geben dürfe und ein japanischer Physiker die in Europa entwickelte Quantentheorie nicht verstehen könne, da jeder in seiner jeweiligen kulturell vorgeformten Sicht- und Denkweise gefangen sei. Eine solche wissenschaftstheoretische Position mündet leicht in einem intellektuellen Phlegma, das die Bereitschaft, sich etwas Neuem und Andersartigem zu öffnen, weitgehend lähmt - was dann meist dazu führt, dass man in der angemahnten Konstruktion, sprich den Vorurteilen, stecken bleibt.
Zotz selbst kann Eurozentrismus und Bequemlichkeit des Denkens nicht vorgeworfen werden, da er den Versuch unternommen hat, aus einer buddhistischen Perspektive heraus Fehlentwicklungen und Schwächen der europäischen Kulturgeschichte aufzuzeigen."

:: nach oben


 

Ulrich Dehn: "Säkularisierung und Buddhismus - Fragen nach dem Paradigma einer Religion." Christina von Braun, Wilhelm Gräb, Johannes Zachhuber: Säkularisierung: Bilanz und Perspektive einer umstrittenen These. Berlin: LIT Verlag 2007, S. 164-170.

"[…] Volker Zotz hat angefragt, ob der Gedanke der Wiedergeburt, der sich einer Kombination aus karmischem Denken und der Lehre des Pratityasamutpada verdankt, wirklich für das Anliegen des Buddhismus unverzichtbar sei. Zotz begründet seine Anfrage aus dem Werdegang des Gautama Buddha:
'Nach klassischen Berichten erkannte Gautama frühere Leben erst im Rahmen seines Erwachens. So fand er am Ziel des Wegs, was zu dessen Gehen anspornen soll. Allein damit liegt nahe, dass der Buddhismus nicht mit der Faktizität der Wiedergeburt steht oder fällt. Ob man diese buchstäblich oder metaphorisch auffasst, entscheidet nicht darüber, ob man die Lehren von Anatman und bedingtem Entstehen fruchtbar machen kann.'(V. Zotz, Geschichte der buddhistischen Philosophie, Reinbek 1996, 254)
Die Lehren von Anatman und bedingtem Entstehen betrachtet Zotz offenbar als selbstevident aus dem Erkenntniserleben des meditativen Weges hier und jetzt. […]
Zotz hat die Optionen, die der Buddhismus im Westen bieten mag, so formuliert:
‚Gerade in seinen radikalen Formen, die sich der Metaphysik verweigern, führt der Buddhismus so zur Wahl zwischen dem Annehmen des Lebens als eines Daseins zum Tode in sinnfreier Welt und dem Trotz der Metaphysik, die hinter diesem Leben mehr als nur den Tod sehen will.' (V. Zotz, Auf den glückseligen Inseln - Buddhismus in der deutschen Kultur, Berlin 2000, 357)
Im Zuge seiner Einwohnung in westliche Befindlichkeiten und unter Bedingungen zeitgeistlicher Osmoseprozesse ist der Buddhismus, auch unter Berücksichtigung seiner esoterischen Ausfransungen, zur 'spirituellen Alternative' par exellence geraten. Damit ist er, wenn auch unter weitgehender Abstreifungen der rituellen Aspekte, eine latent antisäkularistische Bewegung geworden - dies jedenfalls in Anbetracht der allgemeinen Erschöpfung religiös-institutioneller Bindungsbereitschaft. Ob die 'eigenen Wege' des westlichen Buddhismus jemals die Chance wahrnehmen, sich noch einmal im Hören auf das 'Korrektiv asiatischer Lehrer' oder durch die Rückkehr zu 'in Asien gewachsenen Formen' eines Ursprünglichen, Besseren belehren zu lassen, wie Zotz zu hoffen scheint, mag bezweifelt werden. (Vgl. V. Zotz, Geschichte der buddhistischen Philosophie, a.a.O. (Anm. 12), 304) Der Buddhismus ist bisher überall konsequent und unbeirrt seine je höchst unterschiedlichen eigenen Wege gegangen."

:: nach oben


 

Axel Rodeck: "Die ‚Selbst'-Erfindung. West-östlicher Weg zur Erkenntnis?"
Der Mittlere Weg
- majjhima-patipada 39. Jahrgang, Mai - August 2007/2551, Nr. 2:

"[…] Die Neurobiologen Humberto Maturana und Francisco Varela fanden heraus, dass lebende Systeme - also auch der Mensch - die Freiheit haben, sich ihre Welt selbst zu schaffen, statt nur auf Vorgegebenes zu reagieren: Das Subjekt ist somit entscheidend an der Schöpfung seiner nur scheinbar objektiven Wirklichkeit beteiligt. Es besteht ein andauernder Fluss von Reflexionen, den wir 'Bewusstsein'nennen und mit unserer Identität assoziieren.
Später (1991) versuchten Varela und andere Koautoren mit ihrem Buch 'Der Mittlere Weg der Erkenntnis' einen 'Brückenschlag zwischen wissenschaftlicher Theorie und menschlicher Erfahrung', wobei sie sich dem Buddhismus zuwandten. Denn dessen Prinzip der Ichlosigkeit entspreche dem (neurobiologischen) Konzept einer uneinheitlichen oder dezentralen Kognitionsinstanz. Insbesondere die Madhyamaka-Philosophie stimme mit den Ansätzen der modernen Kognitionstheorie weitgehend überein. […]
Natürlich sind derartige Parallelen zwischen Buddhismus und Wissenschaft immer sehr kritisch zu betrachten. Es wird von Buddhisten eingewendet, mit der Parallelisierung naturwissenschaftlicher und buddhistischer Aussagen (wie etwa E. Conzes Identifikation von 'Atomen' und 'Dharmas') würden wichtige Elemente buddhistischer Philosophie mit naturwissenschaftlichen Modellen gleichgesetzt. Dem Verständnis ursprünglicher Intentionen der Lehren aus Asien, so kritisiert beispielsweise Volker Zotz, sei es 'abträglich, wenn man sie durch die Brille westlicher Systeme liest' [...]."

:: nach oben


 

Ulrich Schnabel: Eine Religion ohne Gott. Die Zeit 15. März 2007, S. 14:

"… Gautamas Sippe wusste, dass ihre verbliebene Macht auf tönernen Füßen stand. Das 'muss sich in einer Existenzangst niedergeschlagen haben, einem Gefühl, nichts mehr gewinnen, aber alles verlieren zu können', schreibt der Buddhismus-Forscher Volker Zotz. Kein Wunder, dass das Thema der Vergänglichkeit in Gautamas Bewusstsein rückte. Dazu
brauchte es gar keiner Ausfahrten. Auch die Entscheidung, ein hausloser Wanderer zu werden, war damals nichts Besonderes. Das Ergebnis der jahrelangen Suche Gautama
Siddhartas war jedoch mehr als ungewöhnlich. …"

:: nach oben


 

[Rezension: Die neue Wirtschaftsmacht am Ganges]
Indira Gurbaxani in Süddeutsche Zeitung 20.01.2007:

"[...] Volker Zotz hat Indien als Wirtschaftsmacht untersucht, und er meint, dass man sich mit Indien sehr intensiv befassen muss, bevor man dort Geschäfte tätigen kann. Sind denn aber asiatische Länder so unterschiedlich, dass man sich eigens mit den ökonomischen Bedingungen Indiens, mit seiner Kultur, Gesellschaft, Politik und Religion auseinandersetzen muss? Vieles spricht dafür [...] Bei allen Punkten, angefangen bei 'dem allgemeinen Engagement in Indien', über 'Transportprobleme' bis hin zu 'Hierarchie- und Kommunikationsfragen', zeigt Zotz anhand von Erfahrungsberichten die wirtschaftlichen Chancen und strukturellen Probleme. Ausführlich beschreibt der Autor den indischen Markt, dessen Größe so viele Unternehmen lockt. Von etwa 1,2 Milliarden Indern arbeitet aber die Hälfte auf dem Land. Das muss ebenso bedacht werden wie die engen Verbindungen zwischen wirtschaftlicher und politischer Entwicklung im Land. Das sind Unwägbarkeiten, aber keine, die beunruhigen müssten. Als entscheidender Standortfaktor nennt der Autor 'Kreativität'. Ausländische Unternehmen können dabei von der indischen Unternehmenskultur lernen. Am Ende jedes Kapitels fasst Zotz das Wesentliche zusammen. Die Lektüre dieses Buches lohnt sich in jedem Fall für Unternehmer, die hier investieren wollen. Aber auch jedem, dem Indien fremd ist, bietet Zotz eine Fülle gut beobachteter und hilfreicher Details."

:: nach oben


 

Matthias Belafi: „Die christliche Identiät Europas.“ In: Markus Krienke und Matthias Belafi (Hg.): Identitäten in Europa – Europäische Identität. Wiesbaden 2007, S. 47-76, hier S.54-55 inkl. Anm. 13::

„[...] Dabei war der Widerstand gegen Buttiglione im Europaparlament nichts anderes als die Ablehnung eines Politikers, der aus seiner persönlichen christlichen Überzeugung kein Hehl gemacht hat (vgl. Zotz/Migneco 2004, 19). [...] Äußerst spannend bleibt die Frage, wie Buttigliones Gegner, deren Parteien mehrheitlich für einen EU-Beitritt der Türkei eintreten, in einem ähnlichen Fall mit einem korangläubigen Moslem umgehen würden (und gegebenenfalls werden), der in der gleichen Fragen wohl kaum einen andere Position vertreten dürfte. Zotz und Migneco erweitern diese Frage noch auf den Umgang mit Alkohol oder die Anwendung der vom Koran für bestimmte Strafen geforderten Todesstrafe (Zotz/Migneco 2004, 18f). [...]“

:: nach oben


 

[Rezension: Die neue Wirtschaftsmacht am Ganges]
Dr. David Wengenroth in ecolot.de - das Wichtigste aus den Wirtschaftsmedien
17.11.06:

"[…] In seinem Buch 'Die neue Wirtschaftsmacht am Ganges' (Redline Wirtschaft) erklärt der Asien-Experte Volker Zotz, worauf es ankommt, wenn man in und mit Indien erfolgreich Geschäfte machen will.
Die meisten Europäer erleben auf dem Subkontinent erst einmal einen Kulturschock, berichtet Zotz, der als Professor an der Universität Luxemburg lehrt. Das hat nicht nur damit zu tun, dass Rülpsen dort nicht als anstößig gilt, essen mit der linken Hand aber ein absoluter Fauxpas ist. Auch im Geschäftsverkehr gelten andere Sitten.
Auf dem Subkontinent spielt zum Beispiel Zeit eine ganz andere Rolle als im Westen. Heißt konkret: Wer sich in Indien engagiert, muss vor allem eine Menge Geduld mitbringen. […]
Aber der Autor schürft noch wesentlich tiefer, und zwar aus einem handfesten Grund: Das Völker- und Religionengemisch der größten Demokratie der Welt kann sich plötzlich als explosive Mischung entpuppen, wie die immer wieder vorkommenden Massaker zwischen Volks- und Religionsgruppen zeigen. […]
Zotz wendet sich mit seinem Buch ausdrücklich an Manager, die sozusagen mit dem Flugticket in der Tasche auf gepackten Koffern sitzen. Deswegen hat er in seine Darstellung auch die Erfahrungsberichte vieler Indien-Veteranen eingebaut. Auf den knapp 180 Seiten hat er aber in angenehm lesbarem Stil soviel Wissenswertes über dieses faszinierende Land zusammengetragen, dass man es auch ohne konkrete Reise- und Investitionspläne gut lesen kann."

:: nach oben


 

[Rezension: Die neue Wirtschaftsmacht am Ganges]
Olaf Gersemann: Indien für Anfänger, Financial Times Deutschland
03.10.2006:

"… Mehr zu bieten hat in dieser Hinsicht 'Die neue Wirtschaftsmacht am Ganges'. Der Autor des Buches, der österreichische Kulturwissenschaftler Volker Zotz, erklärt zum Beispiel, warum mangelnde Eigeninitiative bei einfachen Angestellten in Indien kein Ausdruck von Trägheit ist, 'sondern die selbstverständliche Haltung, sich nichts anzumaßen, was die Pflicht übersteigt'. Auch dass ein freundliches 'No Problem' in Indien womöglich von bevorstehendem Ärger kündet, ist gut zu wissen - noch vor dem ersten Vertragsabschluss mit indischen Geschäftspartnern. …"

:: nach oben


 

[Rezension: Die neue Wirtschaftsmacht am Ganges]
Einkauf und Management (Oktober 2006):

"… Damit liefert das Buch von Volker Zotz umfangreiche Informationen zu Indien als dem Markt der Zukunft. Zahlreiche Aspekte werden vorgestellt, die Unternehmer in Indien beachten müssen. Ergänzt wird das Buch durch Erfahrungsberichte und Interviews, die die Fakten eindrucksvoll und lebendig untermauern.
Geschrieben wurde es für europäische Leser, die beruflich und geschäftlich mit Indien zu tun haben, dort arbeiten oder solches für die Zukunft erwägen. Ein lesenswertes Buch, das pünktlich zum Indien-Schwerpunkt der Frankfurter Buchmesse 2006 erschienen ist. …"

:: nach oben


 

[Rezension: Die neue Wirtschaftsmacht am Ganges]
getAbstract - compressed knowldge (2006)
:

"... Indien ist nicht bloß ein Land, es ist eigentlich ein ganzer Kontinent: Vom Himalaya im
Norden bis zur Südspitze ist es so weit wie von Nordnorwegen bis nach Sizilien. Die
Ost-West-Ausdehnung von der pakistanischen Grenze bis zum Gangesdelta entspricht
der Strecke von der französischen Atlantikküste bis nach Belgrad. Und im Vergleich
zu Indien ist Europa trotz seiner vielen Sprachen und Nationen geradezu ein homogener
Block. Das ist eine der Kernaussagen von Volker Zotz’ Buch: Unglaubliche Vielfalt
ist das, worauf sich vor allem anderen einstellen muss, wer in Indien Geschäfte
machen will. Das gilt nicht nur hinsichtlich der vielen verschiedenen Sprachen, Völker,
Religionen und Landschaften auf dem Subkontinent, sondern auch in gesellschaftlicher
Hinsicht. In dem wirtschaftlich neuerdings sehr dynamischen Land gibt es krasseste
soziale Unterschiede. Das Buch bietet einen anschaulichen und gehaltvollen Grundkurs
für Manager und Unternehmer über Indien, den getAbstract allen empfehlen kann, die
dort den Anschluss nicht verpassen wollen. ..."

:: nach oben


 

[Rezension: Die neue Wirtschaftsmacht am Ganges]
Financial Times Deutschland
9. August 2006:

"… 'Die neue Wirtschaftsmacht am Ganges' von Volker Zotz (Redline) verspricht ‚Strategien für langfristigen Erfolg in Indien'. …"

:: nach oben


 

Wikipedia. Die freie Enzyklopädie, Stichwort "Volker Zotz" abgerufen am 1. August 2006:

"… Während seine Beiträge zur Buddhismusforschung in der Fachwelt allgemein gewürdigt werden, diskutiert man über einige der kulturphilosophischen Entwürfe von Volker Zotz kontrovers, wovon hier als Beispiele zwei Debatten angeführt seien.
1. Die Euromasochismus-Debatte: An vielen Stellen, unter anderem im Schlusskapitel seiner Geschichte der buddhistischen Philosophie, kritisiert Volker Zotz, indem er einen buddhistisch-philosophischen Standpunkt einnimmt, die Geistesgeschichte und aktuelle Situation in Europa als zu wenig pluralistisch und latent totalitär. Von philosophischer Seite wurde dem von Jens Heise widersprochen, der trotz Wertschätzung der Leistungen von Volker Zotz zur Erforschung buddhistischer Philosophie an seinem Werk bemängelte, 'daß westliches Denken schlicht auf den Kontrast zum buddhistischen herabgestimmt ist und nur als Totalitarismus auftritt. Hier greift die Dialektik der Aufklärung entschieden zu kurz.' (Nachrichten der Gesellschaft für die Natur- und Völkerkunde Ostasiens, Hamburg. Zeitschrift für Kultur und Geschichte Ost- und Südostasiens 161-162, 1997). Ähnlich urteilte zum Beispiel die Süddeutsche Zeitung am 11. Januar 1997: 'Ein Einwand. So richtig Volker Zotz die Verdienste und die Defizite der europäischen Buddhismusrezeption einordnet, so sehr verrennt er sich ... in einen Euromasochismus. Alles was sich vom christlichen Monotheismus herleitet, ist für ihn totalitär, gefährlich und moralisch minderwertig.' Zotz hat solchen Interpretationen seines Werks widersprochen: 'Jedes interkulturelle Lernen bedarf wie alles Lernen des Gewahrseins eigener Schwachpunkte.' Er wies darauf hin: 'Parteilich erwähne ich Mängel Europas und Stärken Asiens. Mich interessieren vor allem eigene Fehler und anderer Vorzüge - eine wichtige Voraussetzung, will ich lernen, statt nur 'objektiv' beschreiben.' (Auf den glückseligen Inseln, S. 360) Dagegen, dass Zotz die europäische Tradition pauschal ablehnen will, sprechen unter anderem auch sein Naheverhältnis zum Katholizismus und sein Eintreten für den konservativ-christlichen italienischen Politiker Rocco Buttiglione.
2. Die Buddhismus-Faschismus-Debatte: In seinem Buch Auf den glückseligen Inseln diskutiert Zotz in einem Kapitel Buddhistischer Faschismus? (S. 220-229), ob es 'innere Affinitäten' zwischen Buddhismus und Faschismus gibt. Er zeigt auf, wie es ein gefährlicher Schwachpunkt des Buddhismus sei, dass er ohne Metaphysik im abendländischen Sinne letztlich keine Werte fundieren könnte. Zum Beispiel betrachtet Zotz kritisch die buddhistische Lehre vom Karma. Wenn dieser zufolge nach vielen Interpretationen alles durch Taten in früheren Leben schon vorbestimmt wäre, gäbe es keine unschuldigen Opfer: Verfolgte und Schwächere hätten sich ihre Situation selbst zuzuschreiben. Wurde dieser Einwand von einigen Buddhisten zurückgewiesen, griffen prinzipielle Buddhismus-Kritiker ihn auf und radikalisierten ihn. So beziehen sich Victor Trimondi und Victoria Trimondi in ihrem Buch Hitler, Buddha, Krishna: eine unheilige Allianz vom Dritten Reich bis heute (Wien 2002) in weiten Teilen auf die Arbeit von Volker Zotz, 'der das Thema Nationalsozialismus und Buddhismus in die Debatte einführte und dabei sehr überzeugende Argumente zur Sprache bringt.' (S. 323) Für Zotz selbst scheint allerdings seine Buddhismus-Kritik aus europäisch-metaphysischem Blickpunkt das konsequente Gegenstück zu seiner Europa-Kritik mittels eines buddhistischen Blickpunkts ('Euromasochismus') zu sein. …"

:: nach oben


 

[Rezension: Mit Buddha das Leben meistern]
Karsten Herrmann: Die große Befreiung? Titel-Magazin
31. Juli 2006:

"Volker Zotz zeigt auf ebenso mitreissende wie fundierte Weise, wie Buddhas Aussagen dem einzelnen helfen, sein Dasein "bewusster, verantwortlicher und freier zu gestalten". Unter einem praxisorientierten Ansatz führt er die zentralen Aspekte von Buddhas Lehre unter besonderer Berücksichtigung ihrer ethischen Dimension aus und regt dazu an, sie im Alltag umzusetzen. Ideal für den Einstieg!"

:: nach oben


 

Thomas Wagner: Profile engagierter Mystik. Eine erziehungswissenschaftliche Untersuchung zu politisch-mystischen Identitätskonzepten im interreligiösen Vergleich. Inauguraldissertation zur Erlangung des Grades eines Doktors der Philosophie im Fachbereich Erziehungswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu Frankfurt am Main 2005, S. 175-176:

"[…] Adolf Hitler als Buddha des 20. Jahrhunderts? Wie interpretationsfähig ist die Buddha-Lehre eigentlich?
Volker Zotz geht auf diese Frage ein. Er kommt zu der Feststellung:
'Zöge man eine Trennungslinie zwischen Nazis, ihren Sympathisanten oder Duldern einerseits und Menschen im aktiven Widerstand oder innerer Verweigerung andererseits, scheint die Mehrzahl deutscher Buddhisten zur ersten Gruppe gehört zu haben.'
Nach dem Zweiten Weltkrieg fand keine selbstkritische Auseinandersetzung mit der Einstellung von Buddhistinnen und Buddhisten zum Nationalsozialismus statt. Ohne die jüngere deutsche Vergangenheit zu thematisieren, schreibt der einflussreiche Buddhist Heinz Wolf 1951:
'Für den Menschen ist es das vorige Leben, in dem er sich selbst das Leben vorgezeichnet hat, das er heute zu leben hat. Das Leben jedes einzelnen ist in eine Kette unentrinnbarer Gerechtigkeit (Kausalität) eingespannt. (...) Gerechtigkeit ist (...) keine Tatsache, die geschaffen werden kann, sondern sie ist (...) der Lebensvorgang selber.'
War die Ermordung von Millionen Menschen Ausdruck von Gerechtigkeit? Mit derartigen Fragen befassten sich deutsche Buddhisten nicht, zumindest nicht in der Öffentlichkeit.
Erst im Zuge des gesellschaftlichen Aufbruchs der Protestbewegungen in den sechziger Jahren kommt es im deutschen Buddhismus zu einer Politisierung. Gesellschaftspolitische Stellungnahmen, zum Beispiel zur Frage der Kriegsdienstverweigerung, wurden abgegeben.
Gleichzeitig formuliert noch 1975 das Ratsmitglied der DBU Guido Auster in einem Rundfunkvortrag zum Thema Weltverbesserung:
'Auf die Entwicklung des Bewußtseins kommt es an. Daher hat sich der Buddhismus nie sonderlich mit der Veränderung von Gesellschaftsstrukturen befaßt. Er übernahm bestehende Systeme und legte vor allem Wert darauf, daß Freiheit für den einzelnen bestand, sich zu vervollkommnen.' […]"

:: nach oben


 

[Rezension: Buddha]
Markus Ladstätter in RELIGIONEN unterwegs
, Nr. 2, Mai 2005:

"… Fernab des Klischees vom abgeklärten, über alles erhabenen und unerreichbar fernen Meister stellt dieses Buch den Buddha in den Kontext seiner Zeitgenossen: Monarchisten und Republikaner, aber auch Magier und halbverhungerte Asketen, die dem Erleuchteten den Weg in die Hauslosigkeit - als Aussteiger aus dem Kastensystem - vorangegangen sind. […]Eine kurze, thematisch gegliederte Bibliographie sowie das Bildmaterial, das einen Eindruck von der Vielfalt der buddhistischen Welt vermittelt, runden das Büchlein soweit ab, daß es sowohl als motivierende Ersteinführung als auch als interessante Anregung zur Fortsetzung der Beschäftigung, mit dieser Weltreligion gelesen werden kann."

:: nach oben


 

Prof. Dr. Peter Riedl, "Brief des Herausgebers", Ursache & Wirkung (Nr 53), 3/2005:

"… Außerdem ist der bekannte Historiker und Buddhologe Dr. Volker Zotz für uns tätig. So wie früher wird er seinen sarkastisch intellektuellen Blick auf das Leben werfen. …"

:: nach oben


 

Prof. Dr. Wilhelm Maas in der Zeitschrift Novalis 6/2004 (Dezember):

"… Wenn ein Christ und ein Buddhist ihren je eigenen Glaubensweg radikal ernst nehmen, könnten sie zunächst, noch bevor es dann später in Sachen 'Lehre' (Nirvana usw.) inhaltlich auseinandergeht, die (formale) religiöse Qualität der totalen Hingabe, des Großen Gelübdes (Gugan) im Sinne Shinrans, gemeinsam haben und voneinander lernen. Insofern gibt es einen bei beiden analogen, also ähnlich-unähnlichen, spirituellen Prozess hin zu diesem klaren, tiefgreifenden persönlichen Entschluss […] Bei aller (formalen) Ähnlichkeit bleibt also (inhaltlich-lehrmäßige) Unähnlichkeit. Gilt hier darum für den Christen der vom renommierten Buddhismus-Forscher Volker Zotz - er hat Shigarakis Buch aus dem Japanischen übersetzt und ein sehr erhellendes Vorwort geschrieben - formulierte provokative Satz: 'Ist der Buddhismus ein Weg des Loslassens, sind vielleicht gerade jene die konsequentesten Buddhisten, die ihn wieder verlassen'? …"

:: nach oben


 

Den Neie Feierkrop (satirische Wochenzeitung in Luxemburg) 19. November 2004:

"… Der papsttreue Professor Zotz, eine Importware aus Österreich, dem Land der sündigsten Priesterseminare, beglückt an der Uni Letzebuerg arglose Philosophiestudenten mit Augustinus und anderen komischen Heiligen und unterrichtet Theologie an der katholischen Fakultät der Saarbrücker Uni. Dem Luxemburger Erzbischof dient er eifrig in seinem 'Pastoralrat', in dem man von der neuen 'Evangelisierung' Luxemburgs träumt.
In Forum kämpft Zotz schon einmal wacker für 'Gott in der EU-Verfassung', für die Trösterin der Betrübten und für das Kreuz an der Schulwand.
Im letzten Forum-Heft verteidigt er den wegen seiner homosexuellen- und frauenfeindlichen Kommentare verhinderten italienischen EU-Kommissar Buttiglione als einen großen Geist. Zum Beweis zitiert der in allem Überflüssigen bestens belesene Professor sogar eine päpstliche Enzyklika.
Na dann ..."

:: nach oben


 

Paul von Tongeren (Hg): Nietzsche Wörterbuch. Band 1. Berlin 2004, S. 529:

„[...] Die Geschichte des Buddhismus in der dt. Kultur wird von Zotz (2000) gut dargestellt. Der Buddhismus der zuvor von jesuitischen Missionaren entdeckt wurde, wurde von Leibniz als ein Nihilismus beschrieben, der das Nichts als oberstes Prinzip ansetzte. Kant behandelt den Buddhismus in erster Linie als eine exotische Kuriosität. Gemäß Herder war die passive, lebensverneinende Haltung des Buddhismus eine Folge des tropischen indischen Klimas. Friedrich Schlagel betrachtete das Studium des indischen Denkens als Ansatz zu einer neuen Renaissance in Europa.
Schopenhauer war der erste Deutsche, der sich selbst bewusst als ‚Buddhist’ bezeichnete (Zotz 2000, 80). Er hatte große Bedeutung für das entstehen des Buddhismus-Bildes in Europa [...]“

:: nach oben


 

Luxemburger Wort (Die Warte) 30. September 2004:

"… Die bislang letzte Veröffentlichung des Kairos Verlags trägt den paradoxen Titel 'Sogar der Gute wird erlöst, um wie viel mehr der Böse'. Hierbei handelt es sich um eine von Volker Zotz in gut lesbares Deutsch übertragene Abhandlung des ehemaligen Rektors der Ryûkoku-Universität in Kioto, Takamaro Shigaraki, in der dieser das Werk des buddhistischen Meisters Shinran (1172-1263) vorstellt und erläutert. Hierbei wird die für den japanischen Buddhismus bedeutende Tradition der 'wahren Schule vom Reinen Land'in ihrem historischen Zusammenhang erläutert und für die Gegenwart fruchtbar gemacht; gleichwohl kann man das Werk auch als allgemeine Einführung in den Buddhismus lesen. Volker Zotz, der auf dem Gebiet der vergleichenden Religionswissenschaft eine international anerkannte Autorität ist und u. a. an der Universität Saarbrücken am Institut für katholische Theologie lehrt, stellt Shigaraki in einem sehr persönlich gehaltenen Vorwort vor; man merkt sogleich, dass sein Interesse an dem behandelten Thema nicht allein akademischer Natur ist. Ebenso wie 'Totus tuus' stellt auch dieses Buch hohe Anforderungen an die Leser, die sich ernsthaft darauf einlassen: 'Ob ich mich an die eitlen Dinge dieser Welt hänge - so lautet der letzte Satz - oder mich im Spiegel religiöser Lehren in meiner Wahrheit sehe und auf den Weg mache, fordert meinen klaren Entschluss heraus.' In der Tat. Und der von Shigaraki implizit geforderte Entschluss dürfte niemandem leichtfallen. …"

:: nach oben


 

Björn-Peter Paetow: Nicht-Identität als Bezugspunkt von Bildungsprozessen. Eine interkulturelle Studie zum (Mahayana-) Buddhismus aus erziehungswissenschaftlicher Sicht. Dissertationsschrift an der Fakultät für Pädagogik der Universität Bielefeld. Juni 2004, S. 72-304.

"… Die Fehler, die sich insgesamt bei der Rezeption des Buddhismus einschleichen können, lassen sich mit Volker Zotz vor allem in fünf Bereiche gliedern. Zunächst wäre der Problembereich des Sprachlichen zu nennen Es bleibt immer ein unsicheres Unterfangen, wenn man selbst nicht in der Lage ist, die Originalquellen zu übersetzen. Verzerrungen, die sich in spezifischen Übersetzungen niederschlagen können, können zu unangemessenen Verständnissen buddhistischer Lehre führen, was dann auch nicht gerade dazu beiträgt, den Dialog mit eine außereuropäischen Kultur zu fördern. Dieser Dialog wird aber andererseits ebenfalls kaum unterstützt, wenn jeder selbst die Verantwortung für die Übersetzung eines Textes aus dem Sanskrit, aus dem Chinesischen oder aus dem Tibetischen tragen müßte. Wenn auch diese Problematik bezüglich der vorhandenen Übersetzungen besteht, so sollte diese nicht davon abhalten, sich mit außereuropäischen Kulturen zu beschäftigen; wichtig ist nur, daß, wenn man sich darauf einläßt, man sich der sprachlichen Probleme bewußt ist und vielleicht verschiedene Übersetzungen heranzieht, um ein ausgewogeneres Bild zu bekommen. [S. 72]
… Auch die konventionelle Erscheinungsweise der Welt ist nur auf den ersten (unwissenden) Blick eigenständig und wirklich und auch verschieden vom Absoluten, denn eigentlich ist ja auch diese Welt vollkommene Leerheit. Erscheinung und Leerheit sind zwei Seiten einer Medaille; sie sind keine Gegensätze wie Sein und Nicht-Sein. Zotz schreibt: 'Leerheit negiert Sein und Nicht-Sein. Sie ist die allem Seienden und Nichtseienden zukommende Freiheit von Identität.' Die Personen haben kein Wesen, da sie aber erscheinen, können sie nicht nicht existieren: 'Sein und Nichtsein gleichermaßen negierend, wahrt Leerheit den mittleren Weg zwischen den extremen Anschauungen. Daß alles zugleich da und leer ist, bedeutet, daß es weder nicht ist noch ist.' Diese Doppeldeutigkeit, die ambiguose Struktur des Seins, die zwar Leerheit, aber auch zugleich Form ist, wird ähnlich vom Dalai Lama in Anlehnung an das Herz-Sutra ausgedrückt:
'Dieses letztgültige Wesen der Formen - die Abwesenheit des Nicht-Abhängens von anderen Formen - ist es, wovon die Formen leer sind. Und so sind Formen das Spiel der Leere. Es ist wie bei den zwei Seiten einer Hand: Schaut man von der einen Seite, ist dort die Leere in bezug auf inhärente Existenz, das letztgültige Wesen. Schaut man aber von der anderen Seite, ist dort die Erscheinung, die das Substrat der Leere ist. Sie sind ein Wesen. Deshalb gilt: Form ist Leere, und Leere ist Form.' [S. 178]
… Ich möchte eine Haltung skizzieren, bei der das Wesen des anderen, so Volker Zotz, 'trotz lernendem Annähern immer ungeklärt und damit offen' bleibt. Mit Ram Adhar Mall und Heinz Hülsmann kann eine solche offene Hermeneutik einleitend wie folgt charakterisiert werden: 'Die Theorie einer offenen Hermeneutik geht von einem Erkenntnisbegriff aus, welcher das zu Verstehende nicht einverleibt, nicht der eigenen Denkform anpaßt. Da dieser alternative Erkenntnisbegriff die Ideologie der Identität durchschaut, achtet er die komplementäre Andersartigkeit des anderen.'
Einer offenen Hermeneutik liegt in erster Linie ein komplementäres philosophisches und kulturelles Verständnis zugrunde, wodurch einer (methodologischen) Einseitigkeit zugunsten der eigenen wissenschaftlich geprägten Kultur entgegengewirkt werden könnte. … [S. 304]"

:: nach oben


 

Peter Wevelsiep in INTRA (Interreligiöse Arbeitsstelle) Heft 8/2002, S. 488:

"Volker Zotz: Auf den glückseligen Inseln: Buddhismus in der deutschen Kultur. Berlin: Theseus 2000, 400 S.
'Ist der Buddhismus ein Weg des Loslassens, sind vielleicht gerade jene die konsequentesten Buddhisten, die ihn wieder verlassen.' Dieser letzte Satz des Verfassers löste nach 357 Seiten Lektüre in mir eine Erkenntnis aus, die mich bis heute begleitet hat. Die Aneignung von Elementen fremder Religionen für die eigene religiöse Theorie und Praxis muss sich einer ständigen Kritik unterziehen lassen, um nicht selbst blind für die eigenen Projektionen zu werden, die einem in der Fremde das suchen lassen, was man in der eigenen Kultur und Religion schmerzlich vermisst. …"

:: nach oben


 

Victor und Victoria Trimondi: Hitler, Buddha, Krishna : Eine unheilige Allianz vom Dritten Reich bis heute. Wien: Überreuter 2002, S. 319- 458:

"… Insgesamt spielten die praktizierenden deutschen Buddhisten unter dem Nationalsozialismus eine geringe Rolle und verhielten sich - mit wenigen Ausnahmen - regimegetreu und opportunistisch. Volker Zotz kommt deswegen in seinem Buch über die Geschichte des deutschen Buddhismus zu dem Schluss: 'Derartigen Fällen buddhistisch Interessierter oder Bekennender mit positivem Verhältnis zum Nationalsozialismus und Mitgliedschaft in der Partei stehen aus der buddhistischen Bewegung in Deutschland wenig exponierte NS-Gegner oder keine bekannten Widerstandskämpfer gegenüber. Zöge man eine Trennungslinie zwischen Nazis, ihren Sympathisanten und Duldern einerseits und Menschen im aktiven Widerstand anderseits, scheint die Mehrzahl deutscher Buddhisten zur ersten Gruppe gehört zu haben.' Zotz stellt auch die wichtigsten Elemente heraus, welche den deutschen Buddhismus mit der NS-Ideologie verbanden:
der 'rassistische Grundkonsensus';
die 'gemeinsame Tradition Schopenhauers und Wagners', die sich beide als Buddhisten bezeichneten;
die 'positive Haltung zum völkischen Staat';
die 'ideologische Wertung des Buddha zum Tatmenschen'
.
[…]Die buddhistische Karma-Lehre besagt, dass der Mensch ausschließlich das Produkt seiner Handlungen ist, die er in vorangegangenen Leben begangen hat. Eine solche Weltsicht lässt sich auf barbarische Weise mit dem nazistischen Rassenwahn kombinieren: 'Konsequent angewandt verneint diese Idee, dass es unschuldige Opfer geben könne', schreibt Volker Zotz. 'Wie man aus vorgeburtlichem Wirken arm oder reich ist, lassen sich mit dem Karma alle Ungleichheiten zwischen Menschen und das daraus folgende Leid als letztlich selbst verursacht erklären. Dass der verfolgte Jude nicht als Arier geboren wurde, dass der Behinderte mit eingeschränkten Möglichkeiten zur Welt kam, dass eine Frau Opfer einer Vergewaltigung wird, allem, was Menschen erleiden, haftet der Geruch früherer Schuld an. [...] Was im nationalsozialistischen Deutschland zum Beispiel mit Juden geschah, brauchte den buddhistisch bewegten Arier nicht zu kümmern, vollzogen sich doch hier gesetzmäßige Wirkungen des Karma.' Auch in buddhistischen Ländern dient die Karma-Lehre als ein Argument für rassistische Ideologen, zum Beispiel im Konflikt zwischen Singhalesen und Drawiden in Sri Lanka. 'Auf Ideen des buddhistischen Erneuerers Anagarika Dharmapala, der sich dazu im westlichen Rassismus inspiriert haben soll, geht das Konzept der arischen buddhistischen Singhalesen zurück. Besonders in Deutschland hätte Dharmapala in der indologischen und buddhistischen Literatur zahlreiche Impulse aufnehmen können.'
[…] Auch Volker Zotz gesteht Affinitäten zwischen der im Buddhismus geforderten Ich-Aufgabe und dem nationalsozialistischen Kollektivismus zu: 'In der Konsequenz finden wir hier [...] eine ähnliche Struktur in Buddhismus und Nationalsozialismus: Der Mensch wird wirklich bedeutend, indem er aufgab, was seine Einzigartigkeit, sein individuelles Wünschen und Wollen ausmachte. Er wird wichtig, indem all das, was er als Persönlichkeit war, unwichtig wurde, um dem Wirken für ein Programm Raum zu gehen.' Zotz verweist zwar auf den Unterschied, dass - nach der Mahayana-Lehre - ein Buddhist sein Ich auflöse für die ‚Befreiung' aller leidender Wesen und ein Nationalsozialist für 'Volk und Rasse', doch 'konnte dies in der Geschichte des Buddhismus auch immer wieder bedeuten, dass es geboten sei, aus Mitleid und Weisheit zu töten.' …"

:: nach oben


 

Hans Deutzmann: Yoga als Gesundheitsförderung. Wuppertal 2002, S. 78:

"… Als im 19, Jahrhundert die wissenschaftliche Beschäftigung mit der indischen Philosophie und dem Buddhismus begann, waren Indien und auch die Länder, in denen der Buddhismus verbreitet war, weitgehend Kolonien oder befanden sich in wirtschaftlicher Abhängigkeit von Europa. Wie Volker Zotz ([Buddha, 3. Aufl.] 1995, S. 7-15) zeigt, missionierte man dort für westliche Bekenntnisse. Es herrschte ein Überlegenheitsgefühl, und man hatte Schwierigkeiten, zuzugestehen, dass dort weltreligiöse Traditionen ihren Ausgang nahmen, die älter als die des Abendlandes waren.
Vor diesem Hintergrund abendländischer Überlegenheitsgefühle war man z. Bsp. der Auffassung, dass Indien zu allen Zeiten arm an schöpferischen Persönlichkeiten gewesen sei. Es entstand auch die These vom pessimistischen Buddhismus '(…) der als weltverneinende Bewegung europäischer Daseinsbejahung entgegengesetzt sei' (ebda., S. 10). Generell haftet noch heute den indischen sogenannten 'Heilswegen' das Vorurteil der 'Weltverneinung' an, demgegenüber die westliche Kultur höherwertig sei.
'Bis in die Gegenwart beeinflussten Wertungen das Bild, die ihre Wurzeln weniger in den Quellen als im Europa des 19, Jahrhunderts haben.' (ebda., S. 10).
Hinduismus und Buddhismus gelten als pessimistische Philosophien der Weltflucht. Dahinter sieht Zotz das rassistische Klischee vom weltverneinenden Asiaten (ebda.. S. 11).
Bei der Übersetzung von Quellentexten werden Begriffe mit Bedeutungen belegt, die europäischem Denken entsprechen. Worte wie Erlösung, Person, Religion, Geist, Seele lösen beim westlichen Leser Vorstellungen aus, die nicht mit denen übereinstimmen, die in der Kultur Indiens vor 2000 oder 3000 Jahren bestanden. C.G. Jung (1971b, S. 581) bemerkt zu Recht, dass östliche religiöse Vorstellungen sich so stark vom westlichen Denken unterscheiden, dass schon die Wortübersetzung auf größte Schwierigkeiten stößt. …"

:: nach oben


 

[Rezension: Auf den glückseligen Inseln]
PD Dr. theol Ulrich Dehn in Materialdienst
(Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen), Heft 10/2002, S. 319-320:

"… Mit Liebe zum Detail zeichnet Zotz eine Reihe großer Figuren aus der deutschen buddhistischen Geschichte nach […] Die Fülle der Funde ist schier unglaublich […] Zotz' Buch endet mit vielen sensibel formulierten offenen Fragen […] Es ist lohnend zu lesen - und überzeugt durch philosophisch geschulte sprachliche Zielsicherheit - für jeden, der lernen möchte, wie ungeheuer tief und zahlreich die literarischen, philosophischen und auch musikalischen Spuren dieser indischen Lehre in der deutschen Kulturgeschichte sind.…"

:: nach oben


 

[Rezension: Auf den glückseligen Inseln]
Inken Prohl in SPIRITA. Zeitschrift für Religionswissenschaft.
April 2002, S. R 19.:

"… Das Kapitel über den Buddhismus und sein Verhältnis zum NS-Staat, in dem Zotz sich der Frage zuwendet, inwiefern Ansätze zu faschistischen Anschauungen bereits in der buddhistischen Lehre selbst angelegt sind, gehört ohne Zweifel zu den innovativsten Abschnitten des Bandes.…"

:: nach oben


 

[Rezension: Auf den glückseligen Inseln]
Michael Ladwein in Die Drei
10/2001:

"… Die Begegnung deutscher Kultur mit dem Buddhismus […] in ihrer facettenreichen Gesamtheit darzustellen, hat sich der Wiener Philosoph Volker Zotz in seinem Buch, dessen Titel Nietzsches 'Also sprach Zarathustra' entnommen ist, zur Aufgabe gemacht. Und es sei vorweg gesagt, dass er diese Aufgabe im wesentlichen glänzend gelöst hat. […] Volker Zotz hat sich jedenfalls um die Geschichtsschreibung eines der interessantesten, und man darf sogar sagen: spannendsten Kapitel des deutschen Geisteslebens in hohem Maße verdient gemacht..…"

:: nach oben


 

[Rezension: Auf den glückseligen Inseln]
Kurt Seifert in Spuren
Herbst 2001:

"… Für oppositionelle Freigeister wurde der Buddhismus so zu einer doppelten Alternative: als Kritik an den Kirchen, deren Botschaft nicht mehr glaubwürdig erschien, und als Kritik an einer imperialistischen Kultur. Allerdings war dieser deutsche Buddhismus nicht frei von rassistischen Ideen, darauf weist Volker Zotz ausdrücklich hin. Deshalb konnten sich viele deutsche Buddhisten mit dem Nazi-Regime arrangieren. Dem Buch von Zotz ist es verdanken, dass dieser dunklen Seite inzwischen mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird."

:: nach oben


 

[Rezension: Auf den glückseligen Inseln]
Egbert Asshauer in Tibet und Buddhismus
Ausgabe 58 (Juli-September 2001):

"… arbeitet Volker Zotz heraus: Die buddhistische Lehre in Deutschland wurde intellektuell vor dem Hintergrund der eigenen abendländischen Tradition diskutiert, aber es gab keine einheitliche Lehre und keine Lehrautorität. Die sich Buddhisten nannten, waren Abendländer, die in einer zunehmend gottfernen Welt nach dem Sinn ihrer Existenz fragten: Der frühe deutsche Buddhismus wurde so für viele Anhänger eine Reise zurück zu den eigenen christlichen Wurzeln.…"

:: nach oben


 

Ludger Lütkehaus: „Ausreden lassen. Vor 100 Jahren wurde Nyanaponika Mahathera geboren.“ Neue Zürcher Zeitung 21. Juli 2001

„Er war eine der grossen Gestalten des Weltbuddhismus: der deutsche Buddhist jüdischer Herkunft Nyanaponika Mahathera; 1994 ist er in der Nähe von Kandy, der letzten ceylonesischen Königsstadt, gestorben. In Europa, zumal in der Schweiz, wo er eine grosse ‚Gemeinde’ hatte - sofern man bei einem Buddhisten überhaupt von ‚Gemeinde’ sprechen darf -, hat er auf zahlreichen Reisen den ursprünglichen ‚Theravada’- Buddhismus, der heute weltweit von tibetisch inspirierter Esoterik und der Ästhetik des Zen verdrängt worden ist, bekannt gemacht; in Sri Lanka hat er als Gelehrter und Lehrer gewirkt. In Volker Zotz’ sonst sehr kritischer Geschichte des Buddhismus in der deutschen Kultur, überschrieben ‚Auf den’ - de facto gar nicht so -  ‚glückseligen Inseln’ (Theseus-Verlag, Berlin 2000), wird Nyanaponika gebührend gewürdigt. Weltweite Bedeutung gewann er als Meditationsmeister, unter anderem als Meditationslehrer von Erich Fromm.“

:: nach oben


 

[Rezension: Auf den glückseligen Inseln]
Mechthild Müser in Radio Bremen
9.3.2001:

"… Wie komplex das Verhältnis zwischen der asiatischer Philosophie und der deutschen Kultur ist und war, zeigt Volker Zotz in seiner spannenden historischen Analyse. […] Volker Zotz hat sich die Mühe gemacht und genau hingeschaut. […] Volker Zotz spart nichts aus. Und gerade seine Detailkenntnis ist es, die das Buch so interessant macht.…"

:: nach oben


 

[Rezension: Auf den glückseligen Inseln]
Ludger Lütkehaus: "Swastika und Hakenkreuz. Volker Zotz kritische Geschichte der deutschen Buddhisten."
Neue Zürcher Zeitung 8. März 2001

"… 'Auf den glückseligen Inseln' […] lokalisiert jetzt der Religionskomparatist und Buddhismus-Experte Volker Zotz die verschiedenen Stationen der deutsch buddhistischen Begegnung. Doch bei näherer Betrachtung muss man auf diesen Inseln, wie Zotz mit einem feinen, erleuchteten Lächeln zeigt, auch reichlich mit Moskitios, Kobras und einigen anderen Stimulanzien der Erlösungssehnsucht rechnen. Schon diese Ironie unterscheidet Zotz' Buch wohltuend von den esoterischen Anverwandlungsversuchen, die derzeit das neobuddhistische Kino und beträchtliche Segmente der Verlagslandschaft kennzeichnen und, scheinbar voller Demut gegenüber dem aus dem Osten leuchtenden Heil, den Buddhismus entschlossen über ihre Leisten schlagen.
Das Buch gibt die hier mehr denn je nötige Distanz nicht preis. Es ist rezeptionskritisch und europäisch selbstkritisch. Der Autor tut alles, seinen Ruf als 'Euromasochist' zu verdienen, ohne umstandslos zum Buddhophilen zu werden. …"

:: nach oben


 

[Rezension: Auf den glückseligen Inseln]
Dagmar Doko Waskönig in Majjhima Patipada
2001:

"Zündstoff für Debatten wird die These bieten, der Buddhismus habe insgesamt ein Problem, in bezug auf das Dasein sichere Werte zu behaupten. Vor der vollkommenen Befreiung gebe es letztlich keine Hierarchie der Werte, Indifferenz gegenüber der Welt sei die Folge! […] Denjenigen LerserInnen, die dazu bereit sind, aus geschichtlichen Prozessen zu lernen […] sei dieses besondere Buch anempfohlen."

:: nach oben


 

[Rezension: Auf den glückseligen Inseln]
Peter Wevelsiep in Interreligiöse Arbeitsstelle INTRA
Heft 8/2000, S. 489:

"Dieses Buch ist als Lektüre empfehlenswert, denn es zeigt in bestechender Weise, wie die eigene kulturelle (deutsche) Prägung die Aneignung fremder Kulturen und Religionen beeinflusst."

:: nach oben


 

"Bücher schreiben oder Bücher verbrennen?" Leserbriefe zu Volker Zotz: Zen und die Kunst ein Glas Sekt zu trinken (U&W 30) aus Ursache&Wirkung Nr. 31 (1/2000), S. 81:

"Wieso schreibt Hr. Zotz über Zen? Er muss ja nicht Schriften verbrennen, wenn er nicht kann. Aber die Vorstellung darüber sollte doch möglich sein. Oder ist die letzte Wahrheit wirklich in Buchstaben verschlossen? In diesem Sinn möge Hr. Zotz kein Zen-Buch schreiben und wenn, dann frühestens im nächsten Leben."
Walter Steinfinger

"Danke für die köstliche Kolumne über bücherverbrennende Zen-Buddhisten! Zen-Meister mit dem Nazi-Minister Goebbels zu vergleichen, das ist zwar recht radikal, aber in dieser Radikalität vielleicht gerade wieder Zen-artig. Vielleicht haften manche, die etwas verbrennen müssen, an ihrem Loslassen. Es wäre jedenfalls schon schön, wenn Volker Zotz sich doch zum Schreiben eines Zen-Buchs entschließen würde, denn was er darüber in seiner 'Geschichte der buddhistischen Philosophie' schreibt, gehört zum Tiefsten, was ich zum Thema kenne."
Rudolf Hammerer

:: nach oben


 

[Rezension: Mit Buddha das Leben meistern]
Prof. Dr. Peter Riedl in Ursache&Wirkung
Nr. 28 (1999), S. 77:

"… ein lesenswertes Buch. Eine gelungene Mischung zwischen profundem buddhistischen Wissen, moderner Interpretation des Buddhismus und exzellenten Anweisungen zur Übung. Also ein Buch sowohl für Menschen auf der Suche, für Anfänger auf dem buddhistischen Praxisweg als auch für Menschen, die sich schon jahrelang auf dem Weg befinden. Jeder wird für sich etwas herausholen können. Daraus ergibt sich auch der Hinweis, wer es kaufen soll. Mir fällt niemand ein, der es nicht kaufen soll. Ist das genug Hinweis?"

:: nach oben


 

Günter Nenning: Buddha, Jesus und der Rest der Welt. Augsburg: Pattloch Verlag 1999, S. 183-185:

„[...]Die Tantriker treten an zum langen Marsch durch die Institutionen. ‚Von einer exzentrischen Randerscheinung des Mahayana-Buddhismus wird der Tantrismus zu dessen wesentlichem Element’, urteilt Volker Zotz (‚Geschichte der Buddhistischen Philosophie’, 1996).
Über Jahrhunderte hin wurde Tantra die dominierende Form des Buddhismus in Indien. Er wurde reichlich aufgenommen im gesamten Nord- und Südasien, einschließlich Indochina, Indonesien, China und Japan.
Was wollen die Anti-Tantristen mit ihrem Widerwillen? Es gibt sie nicht nur unter westlichen Buddhologen, sondern auch erst recht unter moralisch entrüsteten Buddhisten des Ostens.
Volker Zotz, 43, ein Österreicher, der in Japan lebt und lehrt (mit Zweitwohnsitz im Burgenland), gehört zu den bedeutendsten unter den westlichen Buddhologen jüngerer Generation. Er hat den Mut zur folgenden Verteidigung des Tantra (leicht gekürzt):
‚Prinzipiell verfolgt der Tantrismus das seit Buddha unveränderte Anliegen, Gier, Haß und Verblendung zu überwinden. Der tantrische Immoralismus wendet sich gegen einen die Absonderung des Subjekts verstärkenden Moralismus, etwa gegen die überkommene Leibfeindlichkeit. Die Ablehnung der Sexualität hinterfragt der Tantrismus mit dem Motiv, daß in der geschlechtlichen Vereinigung das Subjekt seine Grenzen überschreitet, also auch die Sinnlichkeit für zentrale Anliegen des Buddhismus einzusetzen ist.’
Naja, auch wenn ein Fachmann das Richtige sagt über die Sinnlichkeit, sagt er’s halt nicht in einer besonders sinnlichen Sprache.
Georges Bataille, als Dichter und Meisterpornograph, drückt es besser (‚Madame Edwarda“ Paris 1965) aus. Er sagt es ohne jeden Bezug auf Tantra, nur für sein eigenes Werk:
‚Gott ist nichts, wenn er nicht das Überschreiten Gottes nach allen Seiten ist, in Richtung des banalen Seins, des Entsetzens und der Unreinheit, und schließlich in Richtung des Nichts. Ich bin keineswegs geneigt, die Wollust für das Wesentliche auf dieser Welt zu halten. Der Mensch ist nicht auf das Organ der Lust beschränkt, aber dieses Organ lehrt ihn sein Geheimnis.’
Was für ein wüster Macho! Das männliche Glied als Geheimnisträger: da vereinen sich Fromme mit Feministinnen im gemeinsamen Schrei. Aber nein, vom Geheimnis der Sinnlichkeit spricht deren Priester Bataille auch im weiblichen Zusammenhang. Er predigt vom ‚göttlichen Hintern’ seiner Geliebten Hansi. Wie kann ein literarisch feingebildeter Franzose eine Geliebte haben, die Hansi heißt, so heißen bei uns die Kanarienvögel.
[...]“

:: nach oben


 

[Rezension: Geschichte der buddhistischen Philosophie]
Rainer Schubert in Buddhistische Monatsblätter
1999 1/2/3, S. 58:

„Volker Zotz zeichnet sich als Kenner der verschiedenen buddhistischen Traditionen aus, ohne dabei als Richter von Gut oder Schlecht aufzutreten. Er weiß nicht nur die asketischen Hintergründe zu beschreiben, die Wegbereiter für Buddhas Erleuchtung waren. Ebenso präzise, so weit ich das beurteilen kann, skizziert er das Zusammengehen von Konfuzianismus, Taoismus und Buddhismus in China mit seinen wechselseitigen Einflüssen. Oder Shingon in Japan, das den indischen Tantrismus in neuer Form wieder aufleben lässt. […] Wie gesagt ein Leckerbissen für Leser, die einen Überblick über die wunderbare Klarsicht buddhistischer Philosophie bekommen wollen.“

:: nach oben


 

[Rezension: Geschichte der buddhistischen Philosophie]
Thomas Immoos in OAG Notizen
(Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens, Tôkyô) 4/1998, S. 26-27:

"Man muß dem Autor danken, dass er seine Ausführungen mit Fragezeichen beginnt, ob der Begriff Philosophie, der in einer spezifischen Situation in Griechenland entstand, hier überhaupt sinnvoll angewandt wird. […] Daß der Buddhismus seine Wurzeln im indischen Denken früherer Epochen hat, gewinnt hier Anschaulichkeit durch das vorzügliche Kapitel über die Vorgeschichte, das auf die ökonomischen und gesellschaftlichen Wandlungen nach der arischen Einwanderung eingeht, nach denen das Subjekt als Leben, Dasein und Sterben des Einzelnen in den Mittelpunkt des Denkens tritt. […] dieses anspruchsvolle Werk dient dem bereits gebührend eingeweihten Leser als vorzügliches ‚Floß zum Überqueren des Flusses'."

:: nach oben


 

[Rezension: Geschichte der buddhistischen Philosophie]
Regine Leisner in Lotusblätter
1/1997, S. 52:

"… Volker Zotz behandelt in seiner präzisen, konzentrierten und trotzdem sehr gut lesbaren Weise praktisch alle wesentlichen buddhistischen Entwicklungen. Dabei gelingt es ihm, die einzelnen Schulen und Richtungen nicht trocken und langweilig zu definieren und voneinander abzugrenzen, sondern die Dynamik und innere Logik aufzuzeigen, nach der sie sich in Abhängigkeit voneinander herausgebildet haben, indem Gedankengänge und Schwerpunkte von Buddhas Lehre immer wieder neu aufgegriffen, durchdacht und ausformuliert, miteinander verknüpft und gegenseitig beantwortet wurden. So liest sich das Buch spannend und lebendig und dürfte auch bei denen, die sonst mit Geschichte nicht soviel anzufangen wissen, das Verständnis für historische Prozesse wecken, das ja so wichtig ist zum Verstehen und Einordnen dessen, was wir als unser Erbe betrachten und für die Zukunft bewahren wollen.…"

:: nach oben


 

[Rezension: Geschichte der buddhistischen Philosophie]
Jens Heise in Nachrichten der Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens
161-161 (1997), S. 273:

"Bemerkenswert an dieser Arbeit ist, daß sie eine Vorstellung vom immensen Reichtum buddhistischen Denkens vermittelt; sie ist in den Einzelheiten präzis und im Ganzen prägnant. Abgerundet wird die Darstellung durch ein sehr informatives Kapitel zur Buddhismus-Rezeption in Europa; die Bibliographie ist umfangreich und gut gegliedert. Für das Projekt einer interkulturellen Philosophie bietet die Geschichte der buddhistischen Philosophie zahlreiche Anschlußpunkte."

:: nach oben


 

[Rezension: Geschichte der buddhistischen Philosophie]
Thomas Lautwein in Chökor
23 (Oktober 1997), S. 62:

"… Gemessen an ihrem anspruchsvollen Thema ist die Arbeit, die das Zeug zum Standardwerk hat erfreulich lesbar geschrieben. Der umfangreiche Anmerkungsapparat und die ausführliche Bibliographie bieten Gelegenheit zur Vertiefung."

:: nach oben


 

[Rezension: Der Buddha im Reinen Land]
Perry Schmidt-Leukel in Münchner Theologische Zeitschrift
43 (1992), S. 252-252:

"… Zotz' Buch schließt endlich eine schon lange offene Lücke! […] Bewundernswert ist, wie es Zotz immer wieder gelingt, komplizierteste Sachverhalte (z. B. das Problem des Verhältnisses von Hingeburt und Rückkehr aus dem Reinen Land oder das Verhältnis von logischer Dialektik und devotionaler Frömmigkeit im Mahäyäna-Buddhismus) in wenigen Sätzen auf schlichte Art darzulegen, so daß es demjenigen Leser, der mit den Fragen der Shin-Interpretation nicht vertraut ist, überhaupt nicht auffallen dürfte, mit welcher Eleganz und Leichtigkeit er hier gerade in die schwierigsten Aussagen des Shin-Buddhismus eingeführt wird. […]Damit wird auch in Zotz' Arbeit klar, daß es für den Buddhismus sehr wohl Wege gibt, zwischen unheilsamer Ich-Verhaftung und einem vornehmlich im Bereich der Bezogenheit verorteten Personbegriff zu differenzieren. Auch wenn Zotz auf die Frage des Verhältnisses zwischen Jödo-Shin und Christentum nicht explizit eingeht, werden doch auf solche Weise jene in den Mauern zwischen Christentum und Buddhismus versteckten Tore sichtbar gemacht, deren Öffnung für beide Seiten den Zutritt zu ungeahnten geistlichen Reichtümern ermöglicht."

:: nach oben


 

[Rezension: Der Buddha im Reinen Land]
Bodhi Baum. Zeitschrift für Buddhismus
Heft 2 (17. Jahrgang 1992) , S. 50-51:

"… Das Buch ist in einer sehr ansprechenden und klaren Sprache geschrieben. Zotz beherrscht es meisterlich, schwierige Zusammenhänge in schlichten Worten darzulegen. Das unterscheidet das Buch wohltuend von den oft trockenen, umständlichen Ausführungen wissenschaftlicher Fachliteratur und macht seine Lektüre zu einem angenehmen Vergnügen. Doch Zotz wird nirgendwo flach […] Vielmehr zeichnet sich seine Arbeit auch durch eine hohe Akkuratesse in der Sache aus. Und zu einigen wichtigen Fragen hinsichtlich der Entstehung und Ausprägung der Vorstellung von Buddhaländern, sowie der damit verknüpften Meditationspraxis, bietet er dem Leser einen Einblick in den neuesten Stand der wissenschaftlichen Forschung. Die dankenswerterweise mit der gebotenen Sorgfalt durchgeführte Angabe der Quellen ermöglicht es dem interessierten Leser hierzu einzelne Fragen genauer zu verfolgen. […] ‚Wer (...) im Haus ein Hausloser sein kann, ist wahrhaft frei, er ist ein Bewohner der Welt und des Reinen Landes' (S. 145). Mit dieser Perspektive […] leistet der Shin-Buddhismus einen eminent wichtigen Beitrag zum gegenwärtigen Ringen um eine Spiritualität, die den Herausforderungen, Chancen und Gefahren unserer modernen Welt gleichermaßen angemessen ist. Und es ist kein geringes Verdienst, daß Zotz mit seinem Buch nun eine größere Öffentlichkeit auf diesen Beitrag des Shin aufmerksam gemacht hat."

:: nach oben


 

[Rezension: Buddha]
Roland Mischke in Der Standard
(Wien) 17.1. 1992:

"Er hielt nichts von Sanktionen wie Todesstrafe, Gefängnis oder Enteignung, weil sie niemanden abschrecken, und empfahl stattdessen Bekämpfung der Kriminalität durch. Subvention der Armen. Um ein Gemeinwesen vor dem Niedergang zu bewahren forderte er gut besuchte Ratsversammlungen, Fassen der Beschlüsse in Eintracht, Achtung vor alten Menschen und keine Gewalt gegen Frauen. Das eigene Auskommen sollte nicht zum Nachteil anderer führen: daher verbot er Geschäfte mit Waffen, Lebewesen, Rauschgetränken und Gift. Als niedrig und dem Seelenheil nicht dienlich betrachtete er Gespräche über Regenten, Räuber, Minister und Heere (in dieser Reihenfolge). Diese erstaunlichen Forderungen stammen von Gautama Buddha, […] Einen prägnanten Einblick in sein Leben, seine Zeit und seine diffizile Philosophie bietet der schmal, illustrierte Band Buddha von Volker Zotz - Vielleicht ein Anstoß, sich intensiver mit einer Weltsicht zu befassen, die gerade heute besonders aktuell wäre."

:: nach oben


 

[Rezension: André Breton]
Bernd Mattheus in DIE ZEIT
Nr. 46 - 9. November 1990:

"… Da André Breton verfügt hatte, dass bis zum Jahre 2016 seinen Nachlaß unter Verschluß zu halten sei, kann man von der erste deutschen Monographie, die Volker Zotz soeben vorlegte, keine biographische ‚Enthüllungen' erwarten. In klassischer Manier zeichnet der Verfasser den Weg nach, den der vom Medizinstudenten Breton zum Schriftsteller, dann zum Initiator des Surrealismus im Jahre 1924 führte. […] Was bleibt? ‚Nadja', ‚Amour fou', unzählige poetologische, kunst- und ideologiekritische Essays. Und das Bild eines Ideenmultiplikators, eines Sehers, auch eines verhinderten Religionsstifters. Vor allem aber das eines Unbestechlichen, dessen Nonkonformismus einst in dem Satz ‚Laßt alles fahren!' gipfelte.…"

:: nach oben


 

[Rezension: André Breton]
Uwe Ruprecht: "Liebe, Wahnsinn und Zauberei - Volker Zotz' ‚André Breton'" in TAZ
25.5.1990:

"… Nach Elisabeth Lenks Studie Der springende Narziß, 1971 in kleiner Auflage erschienen, legte Volker Zotz jetzt die erste populäre Darstellung von Bretons Lebenswerk in deutscher Sprach vor. […] Der Surrealismus war weder nur eine Kunstrichtung noch die Schule des automatischen Schreibens, nicht einmal eine Philosophie. Für Breton bedeutete Surrealist zu sein eine Lebensweise. Die theoretischen Formulierungen in Büchern skizzieren lediglich ein ‚Koordinatensystem', mit dem der einzelne sich im überwirklichen Ganzen zurechtfinden kann. Surrealismus ist eine poetische Perspektive, die sich im Alltag, jenseits von Gemälden, Objekten und Schriftstücken, ausdrückt. Ein moderner Mythos, eine umfassende Welterzählung, in der Marxismus und Psychoanalyse vereinbar werden, Okkultismus und Buddhismus wie zwei Seiten derselben Sache erscheinen.…"

:: nach oben


 

[Rezension: Freiheit und Glück]
Lothar Paul Manhold in Buddhistische Monatsblätter 1988:

"Anhand der Schulfibel haben wir alle unsere ersten Lese- und Schreibübungen gemacht; sie war in unserem Leben das erste wichtige, weiterführende Buch; es machte aus uns kleinen Analphabeten Alphabeten und gab uns das Sesam-öffne-dich in die Hand, das die geheimnisbergende Schatzkammer der Bücherwelt aufzuschließen vermag. Das hier angezeigte Buch ist auch eine Fibel, allerdings eine Fibel für lesekundige Erwachsene, ein Lese-, Lern- und Übungsbuch für solche, die gemerkt haben, daß sie wohl nicht richtig leben und es daher gern anders machen möchten, wenn nie nur wüßten wie. […] Festen Boden unter den Füßen gewinnt der Suchende nur, und das macht der Autor dem Leser klar, wenn er es fertigbringt, aus seinem gewohnten Denktrott herauszutreten und zu sich selbst und seinem Alltag Abstand zu gewinnen. Zweierlei ist dazu nötig: Vertrauen auf die übermittelte zeitlose Weisheit und - Meditation. ‚Es muß keine lange Zeitspanne sein. Fünfzehn Minuten täglich, die man dafür reserviert, können ausreichen. Wichtiger als lange Übungszeiten ist die Regelmäßigkeit der Praxis.' Dies ist, aufs knappste gefaßt, die vierte der von Zotz vorgechlagenen vierzehn Übungen. Am Anfang der Reihe stehen der ‚Tagesrückblick' und das ‚gesammelte Aufstehen'. Am Ende der Übungsreihe steht ‚zeitweiliger Verzicht'. Es gibt keinen Aufruf zu strenger Askese. Gezeigt wird der mittlere, der sanfte Weg, der Weg, den zu gehen Freude macht."

:: nach oben


 

[Rezension: Freiheit und Glück]
Gerda Höfer in Adyar. Theosophische Zeitschrift Heft 3 (1988), S. 119:

"‚Echte Weisheit ist zeitlos . . . sie kann das Leben jedes Menschen bereichern'. Diese Worte gebraucht der Autor in seinem Vorwort und weist darauf hin, daß die Lehre Buddhas auch dem Menschen unserer Zeit von Bedeutung sein kann. […] jedoch findet auch derjenige, dem buddhistische Weisheit bereits vertraut ist, immer wieder durch die gelungene Auswahl der Texte und ihren Bezug zur Gegenwart wertvolle Anregungen. Der Verfasser führt systematisch ein, beschreibt äußerst lebendig das Leben Buddhas und leitet über zur Methode, wie man innere Freiheit gewinnen kann. Erste wesentliche Schritte sind: einen neuen Gedanken aufnehmen, darüber nachdenken und bewußt in den Alltag umsetzen. Selbständiges Denken steht dabei im Vordergrund. […] Die klare, anschauliche, moderne Sprache erleichtert es dem Leser, die Tiefe des Inhalts zu erfassen."

:: nach oben


 

[Rezension: Maitreya]
Robert Schwarzbauer in future? Zeitschrift für positive Subversion Nr. 2-3 (1985):

"Volker Zotz: MAITREYA. Kontemplationen über den Buddha der Zukunft […]
Der Physiker Pietschmann schrieb: Das Ende des naturwissenschaftlichen Zeitalters muß kommen, weil es die Liebe nicht kennt. Diese Liebe, Maitri, kommt nach der buddhistischen Tradition in der Gestalt des kommenden Buddha Maitreya. - Liebe ist der Ausgang zur Orientierung zur vierten Dimension, der Zeitfreiheit. Diese ist aber die bewußte Form des archaischen, ursprünglichen Vorzeithaften, somit ‚eine Entwicklung, die die bereits durchlaufenen Stadien gleichsam noch einmal durchmacht, aber anders, auf höherer Stufe (‚Negation der Negation')' (Lenin). Liebe (und damit auch Maitreya) bedeuten somit: Erhöhung der Negentropie, ein weiterer Schritt zum Punkt Omega Teilhard de Chardins. Wem das hier zu viel und zu unvermittelt ist, kann in den ‚Kontemplationen über den Buddha der Zukunft' in verständlicher Weise anhand des Cakkavatti-Sihanada-Sutta, einer gleichnisartigen Prophezeiung des historischen Buddhas, und dem Arya Maitreya Vyakarana, einem Kommentartext dazu, Einblick in das buddhistische Wissen über die Abfolge der drei Erscheinungsformen des Buddha und damit in die Dialektik der Menschheitsepochen erlangen. Es gibt wenige moderne Texte, die das menschliche Potential der Zukunft und des ‚Neuen Zeitalters' so genau beschreiben, wie das alte Motiv des kommenden ‚großen Liebenden'. Das Buch ist ein guter Einstieg für jene, die sich mit dem Buddhismus beschäftigen wollen, denn es ist, im Kontrast zu der Masse historisch orientierter Werke, zukunftsorientiert, und andererseits auch für Leser/innen nutzbringend, die sich eigentlich nicht speziell mit Buddhismus beschäftigen wollen, sondern mit der persönlichen und planetaren Evolution."

:: nach oben


 

[Rezension: Maitreya]
Yâna. Zeitschrift für Buddhismus und religiöse Kultur auf buddhistischer Grundlage 37. Jahrgang (1984), S. 253-253:

"… Sehr deutlich aber setzt der Autor auf eine gleichsam spiritualisierte kollektive Evolution, Teilhard de Chardin und Aurobindo werden nicht zufällig erwähnt …"

:: nach oben


 

[Rezension: Maitreya]
Lothar Paul Manhold in Buddhistische Monatsblätter 1984, Heft 11, S. 244-245:

"… Diese kleine Schrift hat es in sich. Sie ist kein Kopfkissenbuch oder etwas, das die Siesta mit poetischen Zukunftsvorstellungen verschönt. …"

:: nach oben

 

 

::::::::::::::::::::::::::::::::::

"Jedes interkulturelle Lernen bedarf wie alles Lernen des Gewahrseins eigener Schwachpunkte. […] Bekenne ich mich zum Subjektiven mag ich ihm weniger erliegen als mancher, der es hinter der Fiktion des Objektiven vor sich und anderen verbirgt. Parteilich erwähne ich Mängel Europas und Stärken Asiens. Mich interessieren vor allem eigene Fehler und anderer Vorzüge - eine wichtige Voraussetzung, will ich lernen, statt nur ‚objektiv' beschreiben. Das Schwarz-Weiß-Malerei zu nennen, trifft zu, denn es geht mir um Kontraste, die in der Kürze um so schärfer aus fallen."
Volker Zotz: Auf den glückseligen Inseln. Theseus Verlag 2000, S. 360.

::::::::::::::::::::::::::::::::::

:: nach oben